Im Herbst ins Leben gerufen und schon mitten in der Arbeit, so lassen sich die ersten Wochen des Bernauer Jugendparlaments in kurzen Worten beschreiben. Um die Arbeit in den aktuell fünf Ausschüssen und die dort diskutierten Projekte zu unterstützen, ergreifen Christdemokraten, Freie Wähler und Liberale im Bernauer Stadtparlament die Initiative. In einem gemeinsamen Antrag zum Haushalt 2026 schlagen wir ein eigenständiges Budget für den „1. Bernauer Kinder- und Jugendhaushalt“ vor. Für spezielle Projekte der jüngeren Generation sollen 20.000 EUR bereitgestellt werden. Erstmals in 2026 können sich damit Kinder und Jugendliche in Bernau direkt in die Gestaltung des städtischen Haushaltes einbringen. Die beiden SVV-Fraktionen greifen damit einen Vorschlag aus dem Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“ auf, der eine Überarbeitung der Richtlinie zum Bürgerhaushalt bereits in 2024/2025 vorsah, aber von der Stadtverwaltung bislang nicht umgesetzt wurde.
Für die CDU/FDP-SVV-Fraktion stellt ihr Vorsitzender, Daniel Sauer, fest: „Ich fand die breite Diskussion zu verschiedenen Themen bei der Gründungsveranstaltung des Jugendparlaments sehr gut. Heute, nach wenigen Wochen, zu sehen, wie in den Ausschüssen daran gearbeitet wird, beeindruckt. Deshalb wollen wir ein Budget für den 1. Bernauer Kinder- und Jugendhaushalt bereitstellen. Wir ergänzen damit das vielfältige finanzielle Engagement unserer Stadt, Bernau für Jung und Alt als lebens- und liebenswerte Heimatstadt zu entwickeln.“
Dazu ergänzt Jan Bernatzki, Fraktionsvorsitzender von BVB / FREIE WÄHLER: „Wir wissen: Kinder und Jugendliche in Bernau wünschen sich mehr! Mit der Bereitstellung eines Kinder- und Jugendhaushaltes können ihre Wünsche zielgerichteter abgefragt und umgesetzt werden. Ob mehr Spiel- und Sportplätze, schönere Parks, besserer ÖPNV oder mehr Freizeitangebote – vieles ist möglich. Das bringt Bernau als kinderfreundliche Kommune voran. Die aktive Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Haushaltsplanungen und Entscheidungen fördert zudem frühzeitig ihr Demokratieverständnis. Wir sind uns sicher, dass es viele Vorschläge für z.B. Kreatives, Bildung, Sport und Musik, aber auch für Gemeinschaft und Mitbestimmung geben wird.“















