Bernau blüht auf, die Stadt wird bunt. Ab dem 23. März 2026 wird das Infrastrukturamt der Stadt mit Blumen in Größenordnung versorgt. „Ab dem 23. März erwarten wir die Pflanzlieferungen und dann geht die Frühjahrsbepflanzung direkt los. 5.000 Pflanzen wollen dann in die Erde. Pünktlich vor Ostern wird die Stadt farbenfroh erstrahlen“, verspricht Sonja von Weingraber vom zuständigen Fachamt der Stadt.
In den darauffolgenden Tagen werden dann der Stadtpark, Kübel und Behälter in der Innenstadt bestückt. Auf dem Marktplatz werden die vier Sitzgruppen und Gehölzkübel und die Ratskeller-Kübel bepflanzt, auch die schmalen Kübel aus der Brauerstraße werden mit Blumen bestückt. Das Elysium am Steintorplatz erhält erstmals ebenfalls vier Kübel, um den Standort noch attraktiver zu gestalten.
Im Vorfeld wurden bereits unzählige Balkonkästen abgeholt, so dass sie montiert und bepflanzt werden können.
Die Steinkübel in der Stadt werden in den nächsten Tagen durch Mitarbeitende der Gärtnerei Schlestein bepflanzt. „Das große Ziel für uns alle besteht darin, dass noch vor Ostern alles fertig ist“, so die für Grün verantwortliche Mitarbeiterin aus dem städtischen Infrastrukturamt.
Insgesamt 3.500 Frühjahrspflanzen sind allein für den Bernauer Stadtpark und kleinere Flächen eingeplant. Hier werden Kübel, Beete und Co. bepflanzt. Geliefert wird die Farbenpracht von der Gärtnerei Zickelbein, die Pflanzung selbst übernimmt die Firma Kasper Baum & Garten für die Stadt.
Für die weiteren Kübel und Kästen in der Innenstadt bringt die Gärtnerei Schlestein 1.500 Frühjahrspflanzen nach Bernau.
Während in der Innenstadt Farben eingepflanzt werden, finden im Bernauer Ortsteil Birkenhöhe die Abschlussarbeiten zur Entsiegelung von zwei Verkehrsinseln statt. Dies erfolgte im Zuge des Labelverfahrens „Stadtgrün naturnah“ und auf Wunsch der örtlichen Anwohnerschaft. Eine naturnahe Staudenmischung mit Unterschlupf aus Holz und Steinen bereichert nun die beiden Ortszufahrten.
„Leider erleben wir bereits in den ersten Tagen keine große Akzeptanz der Flächen, da uns bereits das abgelegte Totholz für Insekten und Kleintiere entwendet wurde. Der ökologische Ansatz mag zwar klein erscheinen, dennoch sind auch Mikroflächen sinnvoll für die Entstehung neuer Biotope“, erklärt Sonja von Weingraber und bittet um Unterstützung. „Außerdem werden wir die Wechselflorfläche am Wall an der Jahnstraße vergrößern und mit Stauden kombinieren, wobei drei Kreise in einen organischen Streifen umgewandelt werden. Wir haben uns für die nächsten Tage viel vorgenommen. Aber unser Ziel ist eine farbenfrohe Stadt zu den Feiertagen“, ergänzt die Landschaftsplanerin optimistisch.
















