Der parteilose Landratskandidat Andreas Bergener hat sich am 8. April mit Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiativen aus Zerpenschleuse/ Klandorf, Stolzenhagen/ Wandlitz sowie der Initiative „Wir sind Biosphäre“ getroffen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die geplanten großflächigen Solarvorhaben in der Region und die wachsende Sorge vieler Anwohner, dass Landschaft, Natur und Lebensqualität unter die Räder geraten.
„Ich bin klar für erneuerbare Energien. Aber ich bin genauso klar dagegen, dass sie gegen die Menschen vor Ort durchgedrückt werden“, erklärte Bergener nach dem Termin. „Wer Akzeptanz will, muss die Bürger ernst nehmen, Natur und Landschaft schützen und nachvollziehbare Regeln einhalten.“

Bei dem Treffen wurde deutlich, dass sich der Widerstand vor Ort nicht grundsätzlich gegen erneuerbare Energien richtet. Viele Bürger stören sich vielmehr daran, dass großflächige Anlagen in unmittelbarer Nähe zu Wohnlagen geplant werden, während Nutzen, Mitsprache und Rücksichtnahme für die Betroffenen oft unklar bleiben.
„Der Punkt ist nicht Solar ja oder nein“, so Bergener. „Der Punkt ist, ob Politik und Verwaltung ihre Arbeit ordentlich machen. Die Menschen im Barnim wollen keine Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg. Sie wollen Transparenz, Beteiligung und Lösungen mit Augenmaß.“
Für Bergener ist das Thema ein Beispiel dafür, wie Politik im Barnim künftig anders arbeiten muss: sachlich, rechtssicher, transparent und mit Respekt vor den Menschen, die die Folgen von Entscheidungen direkt tragen. Das entspreche auch seiner Grundlinie im Wahlkampf: Verantwortung statt Ideologie, weniger Streit und mehr saubere Entscheidungen.
Dabei betont Bergener ausdrücklich seine Unabhängigkeit: „Ich bin an kein Parteiprogramm gebunden und ich bin auch niemandem politische Zusagen schuldig. Ich entscheide nicht im Interesse von Parteizentralen oder Koalitionsarithmetik, sondern allein nach der Frage, was für die Menschen im Barnim richtig und vernünftig ist.“

„Der Barnim braucht keinen Ausbau nach dem Prinzip: Einige verdienen, die Menschen vor Ort tragen die Lasten“, sagte Bergener. „Der Landkreis braucht klare Kriterien, faire Verfahren und einen vernünftigen Ausgleich zwischen Energieversorgung, Natur- und Landschaftsschutz und den berechtigten Interessen der Bürger.“
Mit Blick auf die betroffenen Orte und die besondere Sensibilität der Region machte Bergener deutlich, dass der Schutz gewachsener Landschaften und wertvoller Naturräume kein Nebenthema sei. „Wer Vertrauen verspielt, beschädigt am Ende nicht nur einzelne Projekte, sondern die Akzeptanz für die Energiewende insgesamt. Genau das darf nicht passieren.“
Knapp vor der Wahl setzt Bergener damit bewusst auf eine klare Haltung: erneuerbare Energien mit Vernunft, Rücksicht und echter Bürgerbeteiligung – nicht gegen die Menschen, sondern mit ihnen. Ohne parteipolitische Fesseln, ohne Rücksicht auf parteitaktische Erwartungen, sondern mit klarem Fokus auf das Wohl des Barnim.
















