Vor 20 Jahren wurde die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit als Verbund von Gesundheitseinrichtungen in der Region gegründet und hat sich erfolgreich zum größten Gesundheitsversorger im Nordosten Brandenburgs entwickelt. Das Leistungsspektrum reicht von der Krankenhausbehandlung über die Rehabilitation, Tageskliniken, Arztpraxen und Beratungsstellen bis zur ambulanten Pflege und speziellen Wohneinrichtungen und Dienstleistungen. Nach Jahren der kontinuierlichen gemeinsamen Entwicklung haben die GLG-Gesellschafter und der Aufsichtsrat der GLG eine neue Gesellschaftsstruktur für die Unternehmen des GLG-Verbunds beschlossen, die insbesondere eine eigenständige Führung der Krankenhäuser in der Uckermark vorsieht und ab Januar in Kraft tritt. Die Sicherung einer zukunftsfähigen Krankenhausversorgung unter den Vorgaben der Krankenhausreform bleibt dabei weiter die wesentliche Herausforderung. Gleichzeitig gibt es viele bemerkenswerte Innovationen in der Medizin, die das Leistungsspektrum der Krankenhäuser erweitern und neue Möglichkeiten in der Diagnostik und der Therapie eröffnen. Interessante Einblicke dazu und zu aktuellen Plänen für das Jahr 2026 gab Dr. Steffi Miroslau, medizinische Geschäftsführerin der GLG, in einem Interview.
Frau Dr. Miroslau, mit welchem Gefühl gehen Sie in das neue Jahr?
Ich bin grundsätzlich zuversichtlich gestimmt. Dazu kommt eine hohe Erwartungshaltung und Neugier auf viele Innovationen, Projekte und Vorhaben, denen wir uns bei der Ausgestaltung der medizinischen Angebote widmen werden. Ein Jahreswechsel bedeutet immer auch Reflexion des Vergangenen: zu sehen, was gut oder weniger gut gelaufen ist und auch, wofür man dankbar sein kann, um neue Kraft zu schöpfen. Dankbar bin ich vor allem den mehr als 3.600 Beschäftigten der GLG-Unternehmensgruppe, die an allen Standorten unter den nicht einfachen Bedingungen des zurückliegenden Jahres, verbunden mit vielen Ungewissheiten, trotz allem zielstrebig eine hervorragende Arbeit geleistet und die Gesundheitsversorgung in der Region jederzeit umfänglich gesichert haben.
Die Einrichtungen der MSZ Uckermark gGmbh, darunter die Krankenhäuser in Angermünde und in Prenzlau, und die MVZ Prenzlau GmbH werden ab Januar eine eigenständige Unternehmensführung mit eigenem Geschäftsführer und eigenem Aufsichtsrat haben. Was ist der Hintergrund und welche Auswirkungen hat dieser Schritt?
Ausgangspunkt für diese Entscheidung waren unterschiedliche Auffassungen und Ansätze, auf die Herausforderungen der aktuellen Krankenhausreform zu reagieren. Die Reform gibt den gesetzlichen Rahmen vor, nach dem sich die Gestaltungsmöglichkeiten der Versorgung richten. Die Politik zielt dabei auf Strukturveränderungen, die eine nachhaltige Finanzierbarkeit der Krankenhäuser ermöglichen sollen und verbindet die Forderung nach Wirtschaftlichkeit mit neuen, hohen Maßstäben für die Qualität. Von diesen hängt dann z.B. die Vergütung spezialisierter Leistungen ab. Durch deutschlandweit einheitliche Qualitätskriterien soll verhindert werden, dass Kliniken Behandlungen durchführen, für die ihnen Expertise oder Ausstattung fehlen. Welche Leistungen künftig unter den Rahmenbedingungen der Reform an welchem Standort in welchem Umfang angeboten werden können, ist eine ganz wesentliche Frage. Es gibt keine Anleitung, kein Muster, keine Blaupause, um sie von vornherein beantworten zu können. Die Ausgestaltung der Versorgung muss sich am Bedarf und an den Ressourcen orientieren. Außerdem unterliegen die Krankenhäuser einer Sicherstellungspflicht.
Was ist damit gemeint?
Die Krankenhäuser sowohl in Eberswalde, als auch in Angermünde und in Prenzlau befinden sich in kommunaler Trägerschaft, und die Landkreise wie auch die Stadt Eberswalde sehen sich in der Verantwortung, eine umfassende moderne Gesundheitsversorgung in der Region zu gewährleisten. Dieser Sicherstellungsauftrag ist gesetzlich fixiert. Bundesländer und Kommunen haben die Aufgabe, eine bedarfsgerechte Krankenhausversorgung flächendeckend zu ermöglichen, durch entsprechende Träger – privat, gemeinnützig – und durch den Betrieb eigener Krankenhäuser. An dieser Verpflichtung ändert sich auch durch die Trennung der Unternehmensstrukturen nichts, und selbstverständlich arbeiten die Fachabteilungen der Häuser nach Bedarf der Patienten weiter standort- und landkreisübergreifend zusammen, so dass keine Brüche in der Versorgung entstehen. Gemeinsames Ziel ist es, kurz gesagt, Ansprechpartner für alle Gesundheitsfragen in der Region zu sein und zu bleiben und die Versorgungssicherheit für alle Einwohner bei Notfällen, Krankheiten und bei Pflegebedürftigkeit auf modernstem medizinischen Niveau zu garantieren.
Was bedeutet moderne medizinische Versorgung heute aus Ihrer Sicht und wohin führt der Weg?
Drei wesentliche Trends bestimmen die Entwicklung und werden auch in der Krankenhausreform abgebildet: Es sind die Spezialisierung, die Ambulantisierung und die Digitalisierung. Spezialisierung, weil sich das medizinische Wissen in den einzelnen Fachgebieten immer mehr erweitert. Die Folge ist, dass sich medizinische Zentren etablieren, wo sich Spezialistenteams mit hoher Expertise ganz bestimmten Behandlungen widmen. Im GLG-Verbund gibt es mittlerweile 23 Medizinische Zentren. In der Regel werden diese durch Fachgesellschaften zertifiziert. Neu ist z.B. ein Wirbelsäulenzentrum der Klinik für Neurochirurgie am GLG Werner Forßmann Klinikum. Mit dem Onkologischen Zentrum Barnim ist es uns gelungen, die umfassende medizinische Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen in ihrer ganzen Komplexität zu etablieren. Das Zentrum führt alle an der Behandlung Beteiligten interdisziplinär zusammen. Unter dem Dach haben sich ein Hämato-Onkologisches, ein Viszeralonkologisches und ein Pankreaskarzinomzentrum entwickelt, verbunden mit einer Hochleistungschirurgie und -radiologie und der gesamten Bandbreite medizinischer Fachgebiete. Zum fünften Mal in Folge hat das Hämato-Onkologische Zentrum in diesem Jahr die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) bestanden. Im Rahmen eines Zertifizierungsaudits wurde beim Viszeralonkologischen Zentrum eine außergewöhnlich niedrige Komplikationsrate im Durchschnittsvergleich mit anderen zertifizierten Zentren festgestellt. In der Radiologie sind durch Großinvestitionen in die Medizintechnik unter anderem neue Interventionen beim Schlaganfall möglich. Auf modernstem technischen Niveau sind auch Strahlentherapie und Kardiologie. Die Strahlentherapie ist zentraler Partner im grenzüberschreitenden Interreg Pomerania Projekt „Health AI“ und treibt die Forschung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Strahlentherapie maßgeblich voran. Ziel ist es, in Kooperation mit den Universitätskliniken Greifswald und Stettin die Präzision, Sicherheit und Effizienz der Krebsbehandlung mithilfe von KI-Technologien auf ein neues Niveau zu heben. Die Kardiologie kann die Vorzüge des seit einem Jahr komplett neu ausgestatteten Herzkatheterlabors für sich nutzen. In der Augenheilkunde wurde die Optische Kohärenztomographie eingeführt, eine digitale, berührungslose Untersuchung, die hochauflösende Schnittbilder der Netzhaut und des Sehnervs liefert, wodurch Makula- und Sehnerv-Erkrankungen präzise diagnostiziert, das Stadium bestimmt und der Therapieerfolg objektiv überwacht werden kann, oft schon bevor Symptome auftreten. Die Aufzählung ließe sich lange fortsetzen, doch das sprengt ganz sicher den Rahmen dieses Interviews.
Vielleicht könnten Sie dennoch auf die mit der Spezialisierung verbundene Zentralisierung der Medizin und auf die beiden anderen genannten Stichworte – Ambulantisierung und Digitalisierung – kurz eingehen.
Eine ärztliche Spezialisierung bedeutet eine mehrjährige, vertiefte weitere Ausbildung nach dem Medizinstudium plus praktische Erfahrung in spezialisierten Abteilungen, um am Ende über die notwendigen Kompetenzen zu verfügen. Es ist weder von den Kosten, noch von den personellen Ressourcen her möglich, Spezialisten aller Fachgebiete überall in unmittelbarer Wohnortnähe vorzuhalten. Die Versorgung wird daher in Zukunft immer stärker durch entsprechende Zentren und deren flächendeckende Vernetzung gesichert. Zum Stichwort Ambulantisierung ist zu sagen: Der medizinische Fortschritt ermöglicht es, immer mehr Behandlungen, die früher stationäre Aufenthalte erforderten, ambulant durchzuführen. Wir reagieren darauf unter anderem mit einem Neubau am GLG Werner Forßmann Klinikum, der mehr Kapazitäten für ambulante Operationen schaffen soll. Außerdem werden dort die Krankenhausapotheke und mehrere Arztpraxen ihren Platz finden. Die Bauvorbereitung wird 2026 konkrete Züge annehmen. Den dritten Trend, die Digitalisierung, erleben wir z.B. eindrucksvoll bei der Anwendung von Robotik in der Rehabilitation der GLG Fachklinik Wolletzsee – ein immer wieder gern gewähltes Beispiel, weil der Nutzen digitaler Möglichkeiten für die Therapie hier besonders anschaulich vor Augen geführt wird. Digitalisierung zeigt sich aber auch geradezu bahnbrechend in der bildgebenden Diagnostik und Befundung und letztlich in allen Bereichen des Krankenhauses, bis hin zur Organisation von Stationsabläufen, Dokumentation, Verwaltung, Controlling. Wir könnten hier allerdings schon viel weiter sein, und das liegt nicht nur an uns. Die Auftragsbücher entsprechender Dienstleister, die man für die Einführung digitaler Lösungen braucht, sind einfach voll. Die Entwicklung vollzieht sich rasant. Wenn man das mal im internationalen Vergleich sieht, so laufen wir diesbezüglich im deutschen Gesundheitssystem Gefahr, die Rücklichter des abfahrenden Zuges zu sehen. Wir haben hier starken Nachholbedarf. Auch darum die Reform, die wir prinzipiell begrüßen, auch wenn sie uns Bereitschaft zu Veränderungen abverlangt.
Neuerdings wird gern der Begriff „P4-Medizin“ verwendet, wenn es um Medizin der Zukunft geht. Präventiv, prädikativ, personalisiert, partizipativ. Was halten Sie davon und was fällt Ihnen zu diesen Stichworten ein?
Die Formel fasst tatsächlich sehr gut zusammen, worum es geht. Präventiv bedeutet, den Fokus weg vom Reparaturbetrieb hin zum frühen Erkennen von Krankheiten zu verlagern und damit Patienten vor schweren Krankheiten und Krankheitsverläufen zu bewahren. Prädikativ: Wir verfügen zunehmend über Möglichkeiten, das individuelle Risiko für Krankheiten frühzeitig vorherzusagen, noch bevor Symptome auftreten, und können damit die Prävention deutlich stärken. Die Medizin wandelt ihren Charakter damit von einer reaktiven zu einer mehr proaktiven Versorgung. Zum Stichwort personalisierte Medizin: Wir erleben das gerade eindrucksvoll am Beispiel der Gentherapien und Immuntherapien, wie sie unter anderem in der Onkologie und in der Neurologie der GLG eingeführt worden sind. Kein Mensch gleicht dem anderen zu hundert Prozent. Folgerichtig verbessert es die Behandlungsprognosen, wenn Therapien personalisiert individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten werden. Ganz wichtig ist uns aber auch das vierte „P“ unter den genannten Stichworten – der Patient entscheidet mit. Jeder von uns kann heute auf unbegrenzte Informationen zugreifen, so wird „Dr. Google“ zum permanenten Ratgeber. Ärzte sind gefordert, das als einen Vorteil anzuerkennen. Der Patient übernimmt mehr Selbstverantwortung und bestimmt gemeinsam mit dem Arzt das erreichbare Behandlungsziel. Ein Vorgehen, das von jeher vor allem typisch im Bereich der Psychiatrie und Psychosomatik war und ist, wo die partnerschaftliche Interaktion zwischen Behandler und Patient eine besonders wichtige Rolle spielt. Ärzte müssen die Wünsche und Bedürfnisse der Patienten erkennen und bei ihren Entscheidungen berücksichtigen. Für gewöhnlich verbindet man die Vorstellung von Medizin gerade im Krankenhaus oft in erster Linie mit OP und Intensivbetten, Röntgen und Laborwerten – mindestens 50 Prozent der Therapie sind aber sogenannte weiche Faktoren, die menschlichen Aspekte, schwer messbar, aber entscheidend für den Behandlungserfolg und die Patientenzufriedenheit. Dazu gehören Empathie, Kommunikation, Vertrauen, Atmosphäre, nicht zu vergessen umfassende Beratung und Sozialarbeit. Da ich die Psychiatrie gerade erwähnt habe, möchte ich hier noch eine wichtige Ergänzung anfügen – relativ neu ist ja immer noch das am GLG Martin Gropius Krankenhaus gegründete Zentrum für psychische Gesundheit, unter dessen Dach insbesondere die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen sehr stark vorangebracht wurde und insgesamt neue Therapieverfahren Eingang fanden, z.B. die Anwendung von VR – virtueller Realität – bei der Behandlung von Phobien oder die Magnet-Impuls-Therapie bei Depressionen. Die Auslastung der Psychiatrie und Psychosomatik sorgt zunehmend für Terminnot, sodass auch hier an den weiteren Ausbau gedacht werden muss.
Zu den wichtigsten Fragen überhaupt gehört die Fachkräftegewinnung. Welche Antworten findet die GLG zu dieser Problematik?
Damit sprechen Sie ein Thema an, bei dem ich besonders stolz bin auf das, was an allen GLG-Standorten mit großem Engagement geleistet und erreicht wurde. Der GLG-Unternehmensverbund ist der größte Ausbildungsbetrieb in der Region. 17 verschiedene Berufsausbildungen werden angeboten und wurden unter anderem bereits mehrfach auf GLG-Berufemessen der Öffentlichkeit vorgestellt. Alle Ausbildungsplätze konnten bisher besetzt werden. Für die Werbung junger Nachwuchskräfte in der Medizin nutzen wir das GLG-Stipendium. Unsere Angebote für das Praktische Jahr im Medizinstudium wurden ausgezeichnet – so z.B. die Klinik für Anästhesie am GLG Werner Forßmann Klinikum mit dem Preis für die beste Lehre Deutschlands im Wahlfach Anästhesie. Beide Eberswalder Krankenhäuser sind Lehrkrankenhäuser der Charité Berlin, und seit Anfang des Jahres dürfen sich alle GLG-Krankenhäuser auch „Akademische Lehreinrichtung Pflege“ nennen. Dieses Prädikat vergab die neu gegründete Hochschule für Gesundheitsfachberufe in Eberswalde, die ein duales Pflegestudium ermöglicht, das mit einem Bachelor abgeschlossen werden kann. Der neue Studiengang soll dazu beitragen, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und damit den wachsenden Bedarf an Pflegefachkräften in der Region zu decken. Das GLG Martin Gropius Krankenhaus wird ab 2026 als Ausbildungskrankenhaus der MSB Medical School Berlin an der Ausbildung von Psychiatern beteiligt sein. Auf den Punkt gebracht, heißt das: Ja, richtig – die Fachkräftesuche wird schwieriger werden, aber wir haben viele Antworten auf diese Frage, legen den Schwerpunkt auf die Fachkräftegewinnung aus der Region für die Region und bieten den Beschäftigten Zukunftschancen und attraktive Arbeitsplätze. Zuletzt wurden zwei GLG-Unternehmen, das GLG Martin Gropius Krankenhaus und die GLG Service- und Immobilienverwaltung, als „Attraktive Arbeitgeber“ ausgezeichnet, andere GLG-Betriebe bereits zuvor. Außerdem erhielt die GLG in diesem Jahr eine Anerkennung für ihre herausragende berufliche Orientierung von der Industrie- und Handelskammer.
Sie haben sehr vieles schon erwähnt – gibt es darüber hinaus weitere größere Vorhaben der GLG?
Da ich gerade die GLG Service- und Immobilienverwaltung genannt habe – ein Bereich, der öffentlich weniger im Fokus steht, unabhängig davon aber sehr wichtige Aufgaben erfüllt, möchte ich ein Beispiel aus diesem GLG-Unternehmen wählen: Hier wird aktuell intensiv daran gearbeitet, das frühere Ärztehaus der GLG im Leibnizviertel in Eberswalde und das zugehörige Areal auf eine neue Bestimmung vorzubereiten. Zusammen mit den beteiligten Partnern, der Wohnungsgesellschaft WHG und der EDEKA-Gruppe wurde dem Eberswalder Bürgermeister ein Konzept zur Quartiersentwicklung vorgestellt und fand dessen Unterstützung. Im Amt für Stadtentwicklung Eberswalde wurden weitere Fragestellungen und Synergien in den Projektgedanken aufgenommen, so dass im Januar mit der Bauzeitenabstimmung aller Partner begonnen werden kann. Geplant sind die Sanierung des Gebäudes und ein Neubau mit dem Ziel, hier Raum für spezielle Wohnformen – Generationenwohnen, Betreutes Wohnen – und ein Einkaufszentrum zu schaffen. Außerdem sollen hier durch die GLG Ambulante Pflege & Service GmbH eine Tagespflege, eine Senioren WG, ein Therapiezentrum und eine Begegnungsstätte ihren Platz finden. Die GLG Service- und Immobilienverwaltung Eberswalde GmbH sieht darüber hinaus für 2026 ihren größten Expansionsbereich mit stetig wachsender Klienten- und Mitarbeiterzahl in der Erbringung hauswirtschaftlicher Leistungen für Pflegebedürftige nach § 45a SGBXI. Das sind z.B. die Unterstützung beim Reinigen der Wohnung, die Begleitung zum Einkaufen, Hilfestellung beim Kochen und vieles mehr. Pflegebedürftigkeit ist ein großes Thema mit weiterhin wachsender Bedeutung, weshalb wir speziell dafür einen umfangreichen GLG-Ratgeber mit dem Titel „Pflegekompass“ entwickelt haben, der seit kurzem auf der Internetseite der GLG kostenlos heruntergeladen werden kann.
Zum Schluss dieses umfassenden informativen Einblicks in das aktuelle Geschehen im GLG-Verbund und die Zukunftsperspektiven der Gesundheitsversorgung bitte noch ein kurzes Statement zum kommenden Jahr 2026.
Ziel der GLG ist die Sicherung der Qualitätsführerschaft in der Gesundheitsversorgung. Ein großer Vorteil des GLG-Verbunds besteht darin, die verschiedensten Versorgungsbereiche in großer Breite abzubilden. Wir werden erfolgreich sein, wenn wir nicht gegen die bestehenden Herausforderungen ankämpfen, sondern uns ihnen mit realistischen Mitteln und Möglichkeiten stellen.















