Anlässlich der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin (12. bis 22. Februar 2026) zieht Wirtschaftsminister Daniel Keller beim traditionellen Pressegespräch des „Filmlands Brandenburg“ eine positive Bilanz. Das Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) ist auf der Berlinale mit 15 geförderten Filmen und drei Serien im offiziellen Programm vertreten. Fünf Filme davon laufen im Wettbewerb um den Goldenen Bären. Eröffnet wird das Festival mit dem MBB-geförderten Film „No Good Men“ der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat, der zu großen Teilen in Brandenburg gedreht wurde.
Keller verwies auf die anhaltend hohe Attraktivität des Standorts: „Leistungsfähige Infrastruktur, exzellent ausgebildetes Personal, modernste Technologien und filmreife Kulissen machen Brandenburg zu einem anhaltend gefragten Drehort für nationale wie internationale Produktionen“, so der Minister. Dies lockte 2025 wieder zahlreiche Produktionen nach Brandenburg. Neben dem Herzen vom Filmland Brandenburg, Potsdam mit den Filmstudios in Babelsberg, bieten inzwischen auch die abwechslungsreichen Brandenburger Regionen den Film- und Serienproduktionen ideale Voraussetzungen. „Es ist immer mehr zu spüren, dass das Drehen fernab der Ballungszentren kein Ausschlusskriterium mehr ist“, sagte Keller. „Es gibt dort noch unverbrauchte Motive, die die Produktionen für sich entdecken“, so der Minister. In der „Filmlandkarte Brandenburg“ sind die im Land Brandenburg gedrehten Filme und Serien zusammengetragen.
Wirtschaftsminister Keller verwies dabei auch auf den Verdienst von Medienboard, denn von der Filmförderung profitierten die verschiedensten Regionen Brandenburgs. Unter der Initiative „Filmland Brandenburg“ werden sowohl standortfördernde Maßnahmen als auch die filmtouristische Erschließung erfolgreich in der Fläche umgesetzt und sichtbar gemacht. Für Minister Keller ist dabei insbesondere die zielgerichtete Unterstützung der vielen, in Brandenburg ansässigen, Produktionsdienstleistungsunternehmen von Bedeutung: „Dies ist in der Konsequenz nur richtig, weil unser Standort – im Gegensatz zum Land Berlin, nicht so reich an Produzenten ist und von eben jenen Studiovermietern, Postproduktionshäusern und technischen Dienstleistern getragen wird. Sie zu unterstützen, ist das Gebot der Stunde.“
Die von der Bundesregierung angekündigte Einigung über die Investitionsverpflichtung ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Filmförderung auf Bundesebene. „Damit ist ein zentrales Element der Filmreform endlich geklärt“, sagte Keller. „Entscheidend ist nun, dass das Gesetzesvorhaben zügig umgesetzt und der angekündigte Mittelaufwuchs freigegeben wird. So kann die dringend benötigte Planungssicherheit für die Produktionsunternehmen hergestellt werden“, so der Minister.
Christiane Krone-Raab, die Leiterin der Film Commission Berlin-Brandenburg bbfc im Medienboard: „Das Filmland Brandenburg überzeugt Produzentinnen und Produzenten nicht zuletzt auch durch seine Offenheit und Begeisterung für Dreharbeiten. Motivgebende, Kommunen und Landkreise begleiten Filmteams mit einer flexiblen, lösungsorientierten und wohlwollenden Genehmigungspraxis. Damit setzt Brandenburg ein klares Zeichen für mehr Filmarbeiten im Land – und für mehr Brandenburg auf Bildschirmen und Kinoleinwänden.“
Die „Filmlandkarte Brandenburg 2026“ können Sie hier downloaden: https://www.bbfc.de/fileadmin/user_upload/BBFC/PDF/Filmlandkarten/Filmlandkarte_Brandenburg_2025.pdf









