Großer Erfolg für Stanisław Drewnowski und Theodor Höppner: Die beiden Schüler der 9. Klasse der Jugendakademie der Oberbarnimschulen wurden beim bundesweiten Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ für ihren Essay „Neue Begegnungen in der Wendezeit: Polnische Studierende und DDR-Familien im Vergleich“ mit einem 3. Bundespreis ausgezeichnet.

Bei rund 300 eingereichten Projekten aus ganz Deutschland zählt ihre Arbeit zu den besten Beiträgen des Wettbewerbs. Die diesjährige Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto „Neue Begegnungen“. Die Teilnehmer erforschten Begegnungen zwischen Ost und West, zwischen Generationen und Kulturen sowie die Veränderungen im Alltag der Menschen seit der deutschen Einheit.
In ihrem Projekt untersuchten Stanisław und Theodor anhand selbst geführter Zeitzeugeninterviews, wie Menschen die Umbrüche von 1989/90 persönlich erlebten. Sie verglichen die Erfahrungen polnischer Studierender in der DDR mit den Erinnerungen ostdeutscher Familien und zeigten, dass die Wende nicht nur eine deutsche Geschichte war, sondern Teil eines gesamteuropäischen Umbruchs voller Begegnungen, Hoffnungen und Herausforderungen.
Bei der historischen Recherche, der Einordnung der Zeitzeugenberichte und der Entwicklung des Essays wurden die beiden Schüler von Dr. Stephan Theilig als Projektbegleiter unterstützt.

Die Preisverleihung fand am 15. Juni 2026 statt. Bei der Preisverleihung im Bundesministerium der Finanzen wurden die Gewinner durch die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geehrt. Der Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ wird seit 2019 von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgerichtet.
Weitere Informationen:
www.umbruchszeiten.de

















