Eberswalde: Bereits seit dem Jahr 2008 unterstützt die Stadt Eberswalde über die Förderrichtlinie „Umweltprojekte“ private Maßnahmen zum Umwelt- und Naturschutz sowie der Umweltbildung. Privatpersonen, Vereine oder auch Unternehmen können hierbei eine Förderung von maximal 1.000 Euro erhalten. Förderfähig sind Projekte, wenn sie im Stadtgebiet von Eberswalde liegen und ihre konkreten Maßnahmen zur Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, dem Schutz der Pflanzen- und Tierwelt dienen sowie zur Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft als Lebensgrundlage des Menschen beitragen. „Ganz konkret möchte ich mit Blick auf den Klimawandel auf die Förderfähigkeit von Regenwasserspeichern, wie zum Beispiel Zisternen oder Regentonnen, hinweisen“ sagt die für die Anpassung an den Klimawandel im Rathaus zuständige Frau Irmisch.

Im vergangenen Jahr konnten so beispielsweise mehrere Anlagen zum Regenwasserrückhalt, z. B. zur Bewässerung, und ein Landschaftsmodell zum Thema Moorschutz umgesetzt sowie der Gemeinschaftsgarten im Brandenburgischen Viertel und der Schulgarten in der Ruhlaer Straße weiterentwickelt werden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr bereits 15 Umweltprojekte und damit rund 12.000 Euro Fördermittel bewilligt. Aufgrund einer Erhöhung der Haushaltsmittel stehen in den Jahren 2026 und 2027 jeweils 22.000 Euro zur Verfügung. In diesem Jahr sind bereits die ersten drei Umweltprojekte bewilligt worden, sodass noch etwa 19.000 Euro zur Verfügung stehen.
Die Antragstellung ist mit geringem Aufwand durchführbar. Sowohl die Förderrichtlinie als auch das Antragsformular sind im Internet unter eberswalde.de/umweltprojekte zu finden. Bei Rückfragen steht Herr Renner per E-Mail unter j.renner@eberswalde.de oder telefonisch über die Nummer 03334 / 64-626 zur Verfügung und nimmt dort auch die Anträge entgegen.













