Eberswalde: Die Stadt Eberswalde bedankt sich herzlich bei den rund 1.300 Gästen des diesjährigen Bürgerempfangs für ihre Teilnahme sowie die zahlreichen Gespräche und das große Interesse.
Bürgermeister Götz Herrmann verfolgt mit dem Bürgerempfang in seiner heutigen Form das Ziel, einen offenen Ort der Begegnung zu schaffen und lädt dazu ein, „unser“ Eberswalde aus bekannten und unbekannten Perspektiven neu zu entdecken. Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung kennenzulernen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Stadtpolitik unkompliziert und auf Augenhöhe ins Gespräch kommen.

In diesem Jahr bot das Gelände der ARDELT Kranbau GmbH einen eindrucksvollen Rahmen für die Veranstaltung. Hier verbinden sich Industriegeschichte und international erfolgreiche Wirtschaftsinnovation „Made in Eberswalde“ auf besondere Weise. Der Kranbau Eberswalde prägt seit Jahrzehnten die wirtschaftliche Identität der Stadt und ist bis heute sichtbar im Stadtbild verankert – etwa durch den „Eberkran“ im Familiengarten oder den Drehkran im Binnenhafen.
Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1902 zurück, als Robert Ardelt Senior ein Ingenieurbüro am damaligen Alsenplatz – dem heutigen Karl-Marx-Platz – gründete. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich durch unternehmerischen Mut, Beharrlichkeit und Innovationskraft eine Erfolgsgeschichte, die trotz aller Herausforderungen bis heute fortbesteht.

„Dass der Bürgerempfang in diesem Jahr auf dem Gelände des Kranbaus stattfand, freut uns sehr. Es unterstreicht, was ARDELT und Eberswalde verbindet: eine gemeinsame Geschichte und eine gemeinsame Zukunft. Unser Unternehmen ist tief in der Region verwurzelt und unsere rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das Fundament unseres Erfolgs. Gleichzeitig blicken wir zuversichtlich nach vorn: Mit einem starken Auftragsbestand und internationalen Projekten von der Ostsee bis nach Kanada investieren wir gezielt in den Standort Eberswalde, in Menschen, Technik und die Zukunft des Kranbaus“, so Geschäftsführer Uwe Grünhagen.
Für den Bürgerempfang öffnete das Unternehmen auch eine Produktionshalle für die Öffentlichkeit. In begleiteten Führungen nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, persönliche Erinnerungen auszutauschen, fachliche Gespräche zu führen und Einblicke in die Arbeitsabläufe vor Ort zu gewinnen.
Der stellvertretende Bürgermeister Maik Berendt würdigte dieses Engagement mit klaren Worten: „Hier im Kranbau Eberswalde wurden über Jahrzehnte hinweg bis heute unzählige Arbeitsstunden geleistet, Innovationen entwickelt und Lösungen für scheinbar Unmögliches gefunden, um Frachten in den Häfen dieser Welt zu bewegen. Ich bin sehr dankbar, dass Geschäftsführer Uwe Grünhagen gemeinsam mit seinem Team heute die Tore des Kranbaus für unsere Stadtgesellschaft geöffnet, bemerkenswerte Einblicke ermöglicht und Erinnerungen hat aufleben lassen. Ebenso bedanke ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Einsatz diesen Bürgerempfang so vielfältig und erlebnisreich gestaltet haben.“















