Bernau: Ruhig und gelassen blieb Silvia Werth, trotz des Trubels den rund 160 Kita-Kinder, Erzieherinnen und Erzieher sowie ehemalige Kolleginnen in der Kita Schönower Heideknirpse am 20. Januar um ihre Person veranstalteten. Der Grund: Die Großen und die Kleinen verabschiedeten ihre stellvertretende Kita-Leiterin an ihrem 63. Geburtstag offiziell in den Ruhestand.

„So kennen wir sie all die Jahre: Egal wie dicke es kam, Silvia Werth blieb stets gelassen und bewahrte einen klaren Kopf. Selbst wenn das Schiff in Turbulenzen geriet, lenkte sie es mit Bedacht und Sachverstand in ruhigere Fahrwasser“, heißt es unisono – sowohl von älteren, als auch jüngeren Kolleginnen.
„Mit Hingabe, Beständigkeit und Leidenschaft füllten Sie ihre Tätigkeit aus, hatten stets ein offenes Ohr für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, egal, ob es um Persönliches oder um fachliche Fragen ging. Ihr warmes Herz zeigten Sie auch bei der Arbeit mit den Kindern. Sie haben Generationen von Mädchen und Jungen begleitet, ihnen Sicherheit und Geborgenheit sowie Neugier mit auf den Weg gegeben. Dafür danken wir Ihnen herzlich“, sagte Sabine Laue-Schramm,Dezernentin für Rechts- und Personalangelegenheiten, Allgemeine Verwaltung und IT, die Silvia Werth seitens der Stadtverwaltung zum verdienten Ruhestand nach mehr als 40 Dienstjahren gratulierte.

Als gelernte Krippenerzieherin war die Freitalerin seit 1982 im Barnim tätig. Nach Stationen in Eberswalde-Finow und Röntgental war sie seit 1988 in Schönow beschäftigt. „Sie sind nicht nur eine Zeitzeugin, sondern haben unsere Kita-Geschichte aktiv mitgestaltet“, sagte Annabelle Zagorski, seit 2017 Erzieherin bei den Heideknirpsen, in ihrer Abschiedsrede für Silvia Werth. „Sie haben den Neubau unserer Kita an der Heidestraße 17 in den Jahren 2009/2010 miterlebt, gelebt und mitgestaltet – von der Planung bis zum Einzug in das helle, schöne Gebäude. Sie wissen, wo jeder Stein sitzt und jede Erinnerung verwahrt wird“, so Annabelle Zagorski. Nach der offiziellen Feierstunde, bei der die Kinder ihre stellvertretende Kita-Leiterin mit Liedern und einem Konfettiregen verabschiedeten, gab es noch unzählige gute Wünsche für eine glückliche, gesunde und erfüllte Rentenzeit. „Wenn Sie die Sehnsucht nach dem Kita-Trubel packt: Sie sind uns jederzeit willkommen – auf einen Kaffee und ein offenes Ohr“, hieß es von den Kolleginnen und Kollegen.
















