Bernau: Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung hat die Verbraucherzentrale Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Stadt Bernau mit drei gut besuchten Informationsabenden ihre Veranstaltungsreihe zum Thema „Energie sparen und selber produzieren“ abgeschlossen. Ziel der Reihe war es, Bürgerinnen und Bürgern praxisnahe Orientierung zu geben, wie sie ihre Gebäude energetisch fit für die Zukunft machen können.
Alle drei Veranstaltungen fanden im März 2026 statt und wurden von Adrian Hollenberg, Energieberater der Verbraucherzentrale Brandenburg, durchgeführt. In seinen Vorträgen gab er einen umfassenden Überblick über zentrale Aspekte der energetischen Gebäudemodernisierung — vom Heizungstausch über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen an Dach, Fassade, Fenstern und Kellern bis hin zur Nutzung von Photovoltaik zur eigenen Stromerzeugung. Die Besuchenden meldeten zurück, dass der Vortragende, durch seine Expertise und seine anschauliche Präsentation, die Themen verständlich, praxisnah und gut nachvollziehbar vermitteln konnte. Insbesondere die Veranstaltung „Heizungstausch — Tipps und Tricks“ stieß auf großes Interesse. Insgesamt nahmen über 70 Interessierte an der Veranstaltungsreihe teil.
„Die Informationsreihe war ein Angebot für Bürgerinnen und Bürger, sich frühzeitig mit den Themen rund um moderne Energielösungen auseinanderzusetzen und ihre Fragen dazu direkt an einen Experten vor Ort zu stellen“, erklärt Andrea Liebner, Klima-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagerin der Stadt Bernau.
Hintergrund
Entsprechend des Bundes-Wärmeplangesetzes in Verbindung mit der Brandenburgischen Wärmeplanungsverordnung hat die Stadt Bernau die Pflicht, eine flächendeckende kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Das Erarbeiten der kommunalen Wärmeplanung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) auf der Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages über die Kommunalrichtlinie aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.














