Zur geplanten Entsiegelung im Brandenburgischen Viertel gibt der Stadtverordnete Martin Hoeck (FDP) folgende ergänzende Stellungnahme ab:
Die angekündigten Maßnahmen zur Entsiegelung und Klimaanpassung im Brandenburgischen Viertel sind ein wichtiger Schritt hin zu mehr Lebensqualität und einem zukunftsfähigen Stadtquartier. Insbesondere die Reduzierung von Hitzeinseln sowie die Verbesserung der Regenwasserversickerung sind angesichts zunehmender Extremwetterereignisse sinnvoll und notwendig.
Gleichzeitig weist der Stadtverordnete Martin Hoeck, der selbst in dem Viertel wohnt, auf die Bedeutung einer ausgewogenen Planung im Hinblick auf die Parkplatzsituation hin. Während aktuell ein Großteil der vorhandenen Stellplätze in der Gubener Straße nur gering ausgelastet ist, könnten sich die Bedarfe in naher Zukunft deutlich verändern.
„Die Entsiegelung und Begrünung des Quartiers unterstütze ich ausdrücklich. Wir müssen unsere Stadt klimaresilient gestalten. Gleichzeitig sollten wir die Entwicklungen im Umfeld mitdenken. Durch das geplante Projekt Südroute werden in der Lausitzer Straße zahlreiche Parkplätze wegfallen, deren Bedarf sich unter anderem in die Gubener Straße verlagern wird. Hier ist es aus meiner Sicht wichtig, ausreichend Puffer einzuplanen, um künftige Nutzungskonflikte zu vermeiden“, so Hoeck.
Nach derzeitigen Planungen sollen rund 70 Prozent der Stellplätze in der Gubener Straße entfallen. Angesichts des wachsenden Quartiers und der absehbaren Verlagerung von Parkdruck regt Hoeck an, die Reduzierung moderater zu gestalten.
„Eine Reduzierung um etwa 50 Prozent könnte ein sinnvoller Kompromiss sein: mehr Grün und bessere Aufenthaltsqualität einerseits, aber weiterhin ausreichend Parkmöglichkeiten für Anwohnerinnen und Anwohner andererseits. So vermeiden wir, dass durch gut gemeinte Maßnahmen neue Probleme entstehen.“

















