Biesenthal: Die Freie Naturschule Barnim wird am Freitag, dem 08.05.2026, um 16:30 Uhr die Steinstelen des Projekts „Weg der Würde durch Biesenthal“ offiziell an die Stadt Biesenthal übergeben. Die öffentliche Übergabe findet an der Steinstele in der Grünstraße 11 statt.
Die Steinstelen sind aus einem Schüler*innenprojekt der Freien Naturschule Barnim hervorgegangen, das sich mit der Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Biesenthal beschäftigt hat. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit konkreten historischen Orten in der Stadt und mit der Frage, wie lokale Erinnerung sichtbar und zugänglich bleiben kann.
Mit der Übergabe werden die Stelen dauerhaft in die Verantwortung der Stadt Biesenthal übergeben. Geplant ist, dass der Bürgermeister sowie den Amtsdirektor die Stelen offiziell entgegen nehmen. Für die Freie Naturschule Barnim ist eine kurze Ansprache vorgesehen. Auch ein Beitrag des Bürgermeisters ist geplant. Der öffentliche Termin wird etwa 20 Minuten dauern. Im Anschluss findet das solidarische Abendessen statt.
Auf der Projektwebsite heißt es: „Erinnerung ist die Liebe zur Zukunft.“ Dieser Gedanke prägt das Vorhaben bis heute. Die Steinstelen stehen für eine Form lokaler Erinnerungskultur, die historische Verantwortung, Menschenwürde und die Sichtbarkeit der betroffenen Orte miteinander verbindet. ()
Zitat: Moique Reiter, Geschäftsführerin der Freien Naturchule Barnim
„Mit der Übergabe an die Stadt wird aus einem schulischen Projekt ein dauerhaft sichtbarer Teil der Erinnerungskultur in Biesenthal. Das ist uns wichtig.“ Das Projekt „Zukunft durch Erinnerung – Zwangsarbeit in Biesenthal“ wurde von Schüler*innen der Sekundarstufe I der Freien Naturschule Barnim gemeinsam mit ihrer Lernbegleiterin Jana Rieger erarbeitet. Ziel war es, sieben Steinstelen an ehemaligen Orten der NS-Zwangsarbeit in Biesenthal aufzustellen und diese über einen „Weg der Würde“ miteinander zu verbinden.

















