Gameday 18 | 2. Basketball Bundesliga Pro B
Lok Bernau hat das Auswärtsspiel bei Rasta Vechta II von Beginn an kontrolliert und sich mit einem 90:65-Erfolg verdient durchgesetzt. Der Grundstein wurde bereits in den ersten Minuten gelegt – mit Tempo, Konsequenz und einer Defensive, die den Gastgeber früh aus dem Rhythmus brachte.
1.Viertel – Lok überrollt Vechta (37:17)
Sprungball für Bernau – und direkt war klar, in welche Richtung dieses Spiel gehen sollte.
Anthony Watkins eröffnete mit einem Dreier, legte sofort zwei weitere Punkte nach und sorgte früh für eine 5:0-Führung. Guy Artman traf von außen, Akim-Jamal Jonah setzte mit Dunk und Block physische Akzente.
Lok spielte offensiv nahezu fehlerfrei: 11 von 13 Zweipunktwürfen und 4 von 7 Dreiern fanden im ersten Viertel ihr Ziel. Gleichzeitig setzte die Defensive Vechta massiv unter Druck. 9 Steals und 11 Ballverluste auf Seiten der Gastgeber führten immer wieder zu einfachen Punkten im Umschaltspiel.
Auch von der Bank kam sofort Energie: Anton Nufer traf zunächst von der Freiwurflinie, anschließend von außen, Finn Siedel belohnte sich mit einem Korbleger nach Ballgewinn. Lok baute den Vorsprung kontinuierlich aus, führte zwischenzeitlich bereits mit 20 Punkten und ging mit einem klaren 37:17 in die Viertelpause.
2.Viertel – Vechta findet besser ins Spiel (57:39)
Im zweiten Viertel änderte sich das Spielbild. Vechta agierte strukturierter im Angriff und gewann den Abschnitt mit 22:20. Lok leistete sich nun mehr Ballverluste im Spielaufbau, insgesamt standen zur Halbzeit 10 Turnover auf Bernauer Seite.
Trotzdem blieb Lok stabil. Bernau sicherte weiter konsequent die Rebounds (20 Defensivrebounds zur Halbzeit) und kam immer wieder zu Punkten durch konsequente Abschlüsse am Korb. Vechta hielt vor allem über Freiwürfe und einzelne Distanztreffer Anschluss, konnte den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Zur Halbzeit führte Lok weiterhin komfortabel mit 57:39.
3.Viertel – Vechta bleibt dran, Lok behält die Ruhe (71:54)
Auch nach der Pause blieb Vechta das aktivere Team und entschied erneut das Viertel knapp für sich (15:14). Lok traf nun nicht mehr so hochprozentig wie im ersten Abschnitt, ließ den Gegner aber defensiv nicht näher herankommen.
Bernau blieb ruhig, antwortete auf jeden Lauf und hielt den Abstand konstant. Punkte am Korb, sicher verwandelte Freiwürfe und eine weiterhin aufmerksame Defensive verhinderten, dass Vechta in Schlagdistanz kam. Vor dem Schlussviertel lag Lok mit 71:54 vorne.
4.Viertel – Lok macht den Deckel drauf (90:65)
Im letzten Viertel übernahm Lok Bernau wieder klar die Kontrolle und gewann den Abschnitt mit 19:11. Während Vechta offensiv nachließ, spielte Lok konzentriert und diszipliniert.
Bernau nutzte Fouls konsequent (12 von 14 Freiwürfen im Spiel), zwang Vechta insgesamt zu 27 Ballverlusten und baute den Vorsprung erneut aus. Die höchste Führung wuchs zwischenzeitlich auf 26 Punkte, bevor Lok den 90:65-Auswärtssieg souverän über die Zeit brachte.
Topscorer Lok Bernau
- #0 Anthony Watkins – 24 Punkte, 5 Assists, 9 Rebounds, 3 Steals
(10/17 FG | 2/4 3P | 2/2 FT | Effizienz 32) - #34 Akim-Jamal Jonah – 21 Punkte, 5 Rebounds, 2 Blocks
(8/14 FG | 1/1 3P | 4/6 FT | Effizienz 18) - #7 Anton Nufer – 11 Punkte
(4/8 FG | 1/3 3P | 2/2 FT)
Topscorer Rasta Vechta II
- #2 Epke Kruthaup – 13 Punkte, 6 Assists
(4/5 FG | 3/3 3P | 2/2 FT | Effizienz 17) - #24 Roy Krupnikas – 11 Punkte, 4 Assists
(4/16 FG | 0/5 3P | 3/3 FT) - #44 Ivan Volf – 11 Punkte
(4/10 FG | 3/8 3P)
📊 Tabellenwirkung des Auswärtssiegs
Durch den Auswärtssieg bei Rasta Vechta II festigt Lok Bernau seine Position in der Spitzengruppe der ProB Nord und bleibt weiterhin auf dem 2. Tabellenplatz.
Für Rasta Vechta II ändert sich die Situation hingegen nicht: Trotz des engagierten Auftritts verbleibt das Team weiterhin am Tabellenende der ProB Nord.
👉 Aktuelle Tabelle:
https://www.2basketballbundesliga.de/tabelle-prob-nord/
🧠 Fazit
Lok Bernau stellte mit einem überragenden ersten Viertel früh die Weichen auf Sieg und erspielte sich ein Polster, das über die gesamte Partie Bestand hatte. Auch als Rasta Vechta II im zweiten und dritten Viertel besser ins Spiel kam, blieb Lok ruhig, verteidigte konzentriert und ließ den Gegner nicht entscheidend herankommen. Im Schlussabschnitt übernahm Bernau erneut die Kontrolle und brachte den Auswärtssieg konsequent und abgeklärt über die Zeit. Eine Leistung, die vor allem durch Disziplin, Defensive und mannschaftliche Geschlossenheit überzeugte
















