Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.
Die Halle war von Beginn an laut – nicht nur die Lok-Fans sorgten für Stimmung, auch zahlreiche Fans aus Itzehoe waren angereist, hatten Fahnen dabei und ihr Maskottchen mitgebracht. Ein großes Dankeschön von Lok Bernau an die Itzehoe-Fans für die starke Unterstützung und die faire Atmosphäre – kommt gut und sicher nach Hause!
Lok Bernau musste weiterhin auf Emanuel Schüler verzichten, der krankheitsbedingt fehlte. Davon ließ sich das Team jedoch nicht beirren und ging mit viel Energie und Einsatz in das Spitzenspiel.
1. Viertel (22:16)
Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.
2. Viertel (41:37)
Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.
3. Viertel (65:56)
Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.
4. Viertel (87:81)
Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Mehrere Fouls brachten Lok an die Linie, während sich bei den Gästen der Frust bemerkbar machte.
Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert, sodass Itzehoe die Partie mit dem Co-Trainer beenden musste. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.
















