Bernau: Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.
Danke für den Einsatz bei winterlichen Bedingungen
Der Spieltag stand wetterbedingt unter besonderen Vorzeichen: Durch den starken Schneefall am Vortag kam es zu einem regelrechten Schnee-Collapse rund um die Sparkassen-Arena. Ein besonderer Dank gilt Sascha´s Haus- und Gartenservice, die kurzfristig und zuverlässig alle Wege, Zugänge und Parkflächen rund um die Arena vom Schnee befreit haben. So war sichergestellt, dass unsere Gäste die Arena problemlos betreten konnten und auch der SC Rist Wedel sicher anreisen und parken konnte. Vielen Dank für diesen starken Einsatz!
Frühe Intensität und erste Vorteile für Bernau
Frühe Kontrolle und Struktur (1. Viertel)
Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Bernau suchte früh den Weg in die Zone, während Wedel versuchte, über Ballbewegung und Drives im Spiel zu bleiben. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Offensiv nutzte Bernau diese Phasen konsequent, bewegte den Ball gut und fand immer wieder Abschlüsse aus der Zone.
Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.
Spielstand nach dem 1. Viertel: 28:24 für LOK Bernau

Bernau erhöht den Druck – Wedel verliert den Rhythmus
Der erste spielprägende Lauf (2. Viertel)
Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich, auch über Second-Chance-Possessions.
Parallel dazu blieb das Team ruhig im Spielaufbau und ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Die Gäste konnten den Rückstand zwar über Freiwürfe begrenzen, fanden jedoch offensiv keinen Rhythmus mehr. Bernau setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.
Zentrale Faktoren:
- konsequente Abschlüsse aus dem Zweipunktebereich, gute Quote aus dem Dreipunktbereich
- gute Ballbewegung, die zu offenen Würfen führte
- mehrere Stops in Serie, die Wedel aus dem Rhythmus brachten
Halbzeitstand: 53:40 für LOK Bernau
Kontrolle nach der Pause – Bernau reagiert auf Wedeler Versuche
Antwort nach der Pause – keine Chance für Wedeler Momentum (3. Viertel)
Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten.
Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort – entweder durch einen erfolgreichen Abschluss oder durch einen defensiven Stop. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen. Offensiv blieb Bernau geduldig, spielte den Ball gut durch und belohnte sich immer wieder mit Punkten aus der Zone oder Kick-Out-Dreiern.
Zentrale Faktoren:
- Blocks unter dem Korb
- Steals in der Passlinie
- gesicherte Rebounds ohne zweite Chancen für Wedel
Spielstand nach dem 3. Viertel: 71:54 für LOK Bernau
Schlussphase: defensive Sequenzen entscheiden das Spiel
Die Defensivsequenz von Lok Bernau (4. Viertel, ca. 02:02–01:07)
In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen:
- 02:02 – Block von Meo Martin unter dem Korb
- Direkt im Anschluss sichert Meo Martin den Defensivrebound
- 01:07 – Steal durch Akim-Jamal Jonah
- Wedel verliert erneut den Ball und kommt nicht zum Abschluss
Diese vier Aktionen innerhalb von weniger als einer Minute nahmen den Gästen endgültig den Rhythmus und sorgte dafür, dass Bernau das Spiel wieder klar kontrollierte.

Emanuel Schüler mit 8 Punkte in der Crunchtime (4. Viertel, 01:22)
Nach einem offensiven Team-Rebound blieb Bernau geduldig im Angriff. Emanuel Schüler übernahm Verantwortung und traf einen wichtigen Dreipunktewurf zum 90:75, vorbereitet von Leo Döring.
Der Treffer stellte nicht nur den Spielstand klar, sondern war auch ein psychologisch wichtiger Moment.
38 Sekunden vor Spielende wurde erneut Emanuel Schüler gefoult und verwandelte einen seiner beiden Freiwürfe und zwang Wedel im Anschluss erneut zu einem Ballverlust.
Statt Hektik setzte Bernau auf Spielkontrolle.
Der Schlusspunkt (4. Viertel, 00:09)
Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.
Die letzte Aktion spiegelte sinnbildlich den Spielverlauf wider: defensive Konsequenz, klare Entscheidung, sicherer Abschluss.
🧠 Fazit
LOK Bernau gewann dieses Spiel nicht durch einzelne Highlights, sondern durch konsequente Kontrolle, defensive Disziplin und saubere Entscheidungen über 40 Minuten. Der klare Heimsieg ist das Resultat einer geschlossenen Teamleistung – und ein gelungener Start ins Jahr 2026.
Endstand: 94:75
Zentrale Faktoren, warum Bernau das Spiel gewonnen hat:
- Wurfquoten: klare Vorteile aus dem Feld (52 % FG, 41 % 3P)
- Defensive Sequenzen: Stops zur richtigen Zeit
- Ballkontrolle: nur 9 Turnover
- Teamplay: 22 Assists bei konstantem Spielfluss
- Tiefe im Kader: mehrere Spieler mit Impact in entscheidenden Phasen, 5 Spieler scoren 2-stellig (Akim-Jamal Jonah – 15 Punkte, Nevio Bennefeld – 14 Punkte, Shawn Scott II – 14 Punkte, Emanuel Schüler – 14 Punkte, Anton Nufer – 10 Punkte)
📊 Statistik im Überblick
| Kategorie | LOK Bernau | SC Rist Wedel |
| 2-Punkte-Würfe | 23 / 39 (59 %) | 18 / 40 (45 %) |
| 3-Punkte-Würfe | 11 / 27 (41 %) | 6 / 26 (23 %) |
| Freiwürfe | 15 / 24 (63 %) | 21 / 30 (70 %) |
| Rebounds (Off–Def–Ges) | 12 – 27 – 39 | 16 – 21 – 37 |
| Assists | 22 | 17 |
| Turnover | 9 | 12 |
| Steals | 5 | 3 |
| Effizienz | 114 | 72 |
Top-Leistungen LOK Bernau
#34 Akim-Jamal Jonah
Ein nahezu perfekter Auftritt: Jonah traf alle 7 Würfe aus dem Feld, erzielte 15 Punkte, sammelte 3 Rebounds, 2 Assists, 1 Steal und kam in nur 23 Minuten auf eine Effizienz von 19.
#22 Nevio Bennefeld
Starke Allround-Leistung mit 14 Punkten, 6 Rebounds, 2 Blocks, und 1 Steal. Bennefeld war offensiv wie defensiv ein wichtiger Faktor (Eff. 17).
#8 Shawn Anthony Scott II
Effizient und spielstark: 14 Punkte bei 5/8 FG, dazu 4 Assists, 3 Rebounds und wichtige Impulse im Spielaufbau.
#24 Guy Artman Nahmias
Der Taktgeber: Mit 7 Assists bester Vorlagengeber der Partie und wichtiger Strukturgeber in der Offensive.
Topscorer SC Rist Wedel
- #6 Janne Müller: 13 Punkte, 3 Assists, 2 Rebounds (Eff. 13)
- #5 Niklas Krause: 12 Punkte, 4 Assists, 3 Rebounds (Eff. 14)
- #29 Linus Hoffmann: 12 Punkte, 2 Rebounds (Eff. 9)
Fazit
Ein über 40 Minuten konzentrierter Auftritt, eine starke Teamleistung und klare statistische Vorteile bescheren LOK Bernau einen verdienten Heimsieg und einen gelungenen Start ins Basketballjahr 2026.

















