Verantwortungswechsel in der Anästhesiologie und Intensivmedizin im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg -Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg: Univ.-Prof. Dr. med. Marc Kriege ist seit dem 1. Juli neuer Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Er folgt Dr. med. Georg Fritz, der am 30. Juni in den Ruhestand getreten ist. Die Berufung von Marc Kriege vom Universitätsklinikum Mainz ist mit einer neuen „Universitätsprofessur für Anästhesiologie und Intensivmedizin mit Schwerpunkt interventionelle und operative kardiovaskuläre Versorgung“ an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) verbunden.
Der 48-Jährige war bislang bereichsleitender Oberarzt an der Universitätsmedizin Mainz und dort unter anderem für den Einsatz hochspezialisierter Herz-Lungen-Unterstützungssysteme (ECMO, Impella, LVAD-Systeme) bei schwerstkranken Patientinnen und Patienten verantwortlich. Einer seiner Schwerpunkte liegt in der herzchirurgischen Intensivmedizin und der Versorgung schwerkranker Herzpatientinnen und -patienten vor, während und nach Herzoperationen.
Spitzenmedizin für Brandenburg
„Wir freuen uns sehr, mit Professor Marc Kriege einen erfahrenen und hochqualifizierten Mediziner für unser Universitätsklinikum und Herzzentrum Brandenburg gewonnen zu haben“, sagt Geschäftsführerin Verena Plocher. „Er verbindet medizinische Exzellenz mit großer Erfahrung in der Versorgung schwer herzkranker Menschen. Mit seiner Expertise werden wir die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten weiter stärken und zugleich die enge Verbindung von Spitzenmedizin, Forschung und Lehre ausbauen. Unser Anspruch ist es, Spitzenmedizin für Brandenburg zu sichern und weiterzuentwickeln.“
Für Kriege ist der Wechsel nach Brandenburg eine bewusste Entscheidung: „Mich reizt besonders die Möglichkeit, in einem hochspezialisierten Herzzentrum gemeinsam mit einem erfahrenen Team die Versorgung von Herzpatientinnen und Herzpatienten weiterzuentwickeln – verbunden mit der Chance, Forschung und Lehre an der MHB aktiv mitzugestalten.“ Der gebürtige Rheinland-Pfälzer absolvierte Studium und Facharztausbildung in Mainz. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert er sich seit Jahren berufspolitisch als Sprecher der Sektion Anästhesie, der deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin sowie in Forschung und Lehre und wurde an der Universitätsmedizin Mainz zum außerplanmäßigen Professor berufen.















