Ahrensfelde: In der Mensa der Grundschule Lindenberg fand ein gut besuchter Infoabend zum neuen Gymnasium Ahrensfelde statt. Dabei informierte die neue Schulleitung, vertreten durch Christoph Saremba, ausführlich über das pädagogische Konzept, den geplanten Schulbau sowie das Anmelde- und Aufnahmeverfahren.
„Wir starten als allgemeinbildendes Gymnasium mit einem wachsenden Fächerangebot“, erklärte Christoph Saremba. Zunächst beginne der Schulbetrieb mit der Jahrgangsstufe 7, in den folgenden Jahren wachse die Schule schrittweise bis zur gymnasialen Oberstufe. Neben den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch seien unter anderem Spanisch, Latein und Religion vorgesehen. „Ab der Jahrgangsstufe 10 werden wir unser Angebot unter anderem um Psychologie, Darstellendes Spiel und Informatik erweitern“, so Saremba weiter.
Das pädagogische Leitbild des Gymnasiums stelle die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt. „Lernen am Gymnasium Ahrensfelde bedeutet, gemeinsam mit der Schule zu wachsen und ihr Profil aktiv mitzugestalten“, betonte der Schulleiter. Ziel sei eine ruhige, zielorientierte und produktive Lernatmosphäre, in der persönliche Fähigkeiten gefördert werden. „In einem von Toleranz und gegenseitigem Respekt geprägten Schulklima sollen die Schülerinnen und Schüler sowohl selbstständig als auch im Team ihr bestmögliches Abitur erreichen.“
Neben der Schulleitung waren auch die zukünftigen Fachbereichslehrkräfte vor Ort, die sich den Eltern und Schülerinnen und Schülern persönlich vorstellten. Lehrkräfte aus den Fachbereichen Englisch, Latein, Psychologie und Astronomie gaben Einblicke in ihre jeweiligen Fächer, erläuterten inhaltliche Schwerpunkte und standen für individuelle Fragen zur Verfügung. „Uns ist wichtig, dass Eltern und Kinder frühzeitig wissen, wer hier unterrichten wird und wofür wir fachlich stehen“, erklärte Saremba.


Auch zum Schulstart und zur baulichen Situation informierte der Schulleiter die Anwesenden. „Bis zur Fertigstellung des Schulneubaus in der Ulmenallee im Ortsteil Ahrensfelde wird es eine Interimslösung geben“, erläuterte er. Ab dem Schuljahr 2026/27 starte das Gymnasium zunächst in Modulbauweise, das schrittweise erweitert würde. Der Interimsbau entsteht zwischen der Kita Lindenberg und dem Bogensportplatz. Ergänzend würden einzelne Räume der Grundschule Lindenberg mitgenutzt. „Die Mittagessenversorgung erfolgt in dieser Zeit über die Grundschule.“
Darüber hinaus gab Christoph Saremba einen Einblick in das geplante Schulleben. „Klassenfahrten sind fest in unserem Konzept verankert“, sagte er. So sei für die 7. Klassen eine gemeinsame Klassenfahrt vorgesehen, in Jahrgangsstufe 8 eine Sport- oder Schwimmfahrt und in Klasse 9 eine Projektwoche. „In den höheren Jahrgangsstufen folgen Abschluss- und Kursfahrten, perspektivisch planen wir außerdem einen Schüleraustausch mit Spanien.“
Zum Abschluss erläuterte der Schulleiter die Aufnahmevoraussetzungen. „Voraussetzung ist eine Notensumme von höchstens 7 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie eine Empfehlung der Grundschule für den Bildungsgang der Allgemeinen Hochschulreife“, erklärte Saremba. Ein großer Faktor spielen auch die sogenannten ASV-Noten, Arbeits- und Sozialverhalten. Diese bestehen aus 11 Noten, die als Durchschnitt gesehen, entscheidend für den Auswahlprozess sind. Zudem müsse das Gymnasium Ahrensfelde als Erstwunsch im Anmeldeverfahren gewählt werden. „Sollten mehr Anmeldungen als Plätze vorliegen, erfolgt ein Auswahlverfahren nach dem Prinzip der besten Eignung“, so Saremba. Härtefälle könnten individuell beantragt werden.
Der Infoabend bot Eltern sowie Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich umfassend über das neue Gymnasium Ahrensfelde zu informieren und offene Fragen direkt mit der Schulleitung und dem zukünftigen Lehrkräfteteam zu klären.
Weitere Informationen stellt der Landkreis Barnim, welcher Träger des Gymnasiums ist, auf seiner Internetseite zur Verfügung.
















