In der letzten Sitzung (13.02.26) des Kreisschülerrat (KSR) stand ein Thema im Mittelpunkt, das einige Schüler:innen im Alltag betrifft, dazu wurde ein Antrag mit dem Titel ,,Antrag des Kreisschülerrates Barnim auf Abgabe eines gemeinsamen Statements sowie die Unterstützung und Organisation von Workshops zur Prävention (sexueller) Belästigung im Schulbusverkehr’’ an den Kreisschulbeirat gestellt.
Bereits in der letzten Sitzung (16.01.26) hatten mehrere Schüler:innen von verschiedenen aber dennoch ähnlichen Erlebnissen berichtet. Dabei ging es unter anderem um Personen, die sich als Mitarbeitende im Busverkehr ausgegeben haben und nach Fahrtinformationen wie Einsteigeort, Ausstiegsort und Häufigkeit der Strecke erfragten.Ihre Funktion konnten sie jedoch nicht belegen. Solche Situationen haben bei vielen für Unsicherheit gesorgt, gerade weil der Schulweg eigentlich ein sicherer Ort sein sollte.
Aus diesen Schilderungen heraus hat der KSR einen Antrag gestellt, der ein gemeinsames öffentliches Statement sowie die Unterstützung und Organisation von Workshops an Schulen vorsieht bzw. sich erhofft . Ziel ist es, das Thema offen anzusprechen, aufzuklären und präventiv zu handeln. In den erhofften Workshops soll es um Grenzen, Respekt, Rechte und konkrete Handlungsmöglichkeiten gehen damit Schüler:innen wissen, wie sie reagieren können und wo sie Unterstützung bekommen.
Die unter dem Antrag stehenden Namen (Franjo Weisser, Jane Seehagen, Joleen Kube, Luca Fischer, Odin L. Steuer & Patricia Butzke) haben diesen bewusst im Sinne der gesamten Schülerschaft unterschrieben. Es geht nicht um Einzelmeinungen, sondern um ein gemeinsames Signal: Wir nehmen die geschilderten Erfahrungen ernst und wollen etwas daran verändern. Um abschließend unseren Kreisschülersprecher Odin L. Steuer zu zitieren ,,Die Schilderungen aus der Schülerschaft haben uns tief bewegt. Wir setzen heute ein gemeinsames Signal: Wir nehmen diese Erfahrungen ernst und schauen nicht weg. Gemeinsam mit den Schulen und Partnern;innen wollen wir präventiv handeln, damit sich jede und jeder auf dem Weg zur Schule wieder sicher fühlen kann.“
















