Der Kreiswahlausschuss des Landkreises Barnim hat am Montag über die Wahlvorschläge zur Landratswahl am 19. April 2026 entschieden. Der Einzelwahlvorschlag von Andreas Bergener wurde zugelassen.
Bergener tritt als unabhängiger Kandidat an. Sein politischer Ansatz ist bewusst sachorientiert und an den tatsächlichen Aufgaben eines Landrats ausgerichtet. Unter dem Leitgedanken „Verantwortung statt Ideologie“ steht für ihn die Frage im Mittelpunkt, welche Lösungen dem Landkreis konkret helfen – unabhängig von parteipolitischen Interessen.
„Der Landrat ist kein Kommentator, sondern Verantwortlicher“, so Bergener. „Es geht darum, Entscheidungen vorzubereiten, abzuwägen und umzusetzen – nicht darum, politische Grabenkämpfe auf kommunaler Ebene fortzuführen.“
Bergener will den Landkreis Barnim pragmatisch, verlässlich und lösungsorientiert führen. Dazu zählen eine funktionierende Verwaltung, klare Entscheidungsstrukturen und eine Zusammenarbeit über politische Grenzen hinweg – stets im Rahmen von Recht und Gesetz.
In den kommenden Wochen wird Bergener sein inhaltliches Programm öffentlich vorstellen und den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Landkreis suchen.
Die Landratswahl im Landkreis Barnim findet am 19. April 2026 statt.
Kurzvita Andreas Bergener
Andreas Bergener (58) – parteiloser Landratskandidat im Landkreis Barnim
Andreas Bergener ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv und in der Personalratsarbeit engagiert. Er kandidiert als parteiloser Bewerber für das Amt des Landrates im Landkreis Barnim.
Andreas Bergener wurde am 3. November 1967 in Berlin-Weißensee geboren. Nach dem Abschluss der Polytechnischen Oberschule absolvierte er eine Ausbildung zum Tischler im VEB Holzhandel.
Nach seiner Armeezeit wurde Bergener in der Wendezeit von der Bundeswehr übernommen. Dort leitete er unter anderem eine Tischlerei, die mit der Instandsetzung von Möbeln und Bauelementen befasst war.
Seit 1992 ist Bergener ununterbrochen in der Personalratsarbeit tätig, seit vielen Jahren als Vorsitzender. Seine Arbeit ist geprägt vom Ausgleich unterschiedlicher Interessen, von rechtssicheren Verfahren und von der Suche nach tragfähigen Lösungen innerhalb komplexer Organisationen. Als Mitglied des Hauptpersonalrats auf Bundesebene wirkt er seit Jahren an übergeordneten Abstimmungs- und Entscheidungsprozessen mit und ist in Abstimmungen auf ministerieller Ebene eingebunden.
Sein Ansatz – weniger Konfrontation, mehr Zusammenarbeit – prägt auch sein politisches Selbstverständnis.
Seit rund zehn Jahren ist Bergener Mitglied der Gemeindevertretung Melchow sowie des Amtsausschusses des Amtes Biesenthal-Barnim. Dadurch kennt er die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Kreisverwaltung und Landrat aus praktischer Perspektive.
Sein Anspruch ist es, den Landkreis sachlich, rechtssicher und kooperativ zu führen. Entscheidungen sollen sich am Nutzen für die Menschen im Barnim orientieren – nicht an parteipolitischen Vorgaben.
















