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Barnim Aktuell » Buntes » LEERE NETZE

LEERE NETZE

Ein iranischer Film aus Deutschland – oder ein deutscher Film, der im Iran spielt… Das ist eine ungewöhnliche Mischung aber Behrooz Karamizades berührende Liebesgeschichte bietet neue Einblicke in eine uns oft fremde Gesellschaft und hat bereits 10 internationale Filmpreise gewonnen.
  • 19. Dezember 2023
  • Buntes
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© Port au Prince Pictures
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Amir und Narges sind verliebt. Sie träumen, wie jedes junge Paar, von ihrer Zukunft. Doch sie leben im Iran und dort sind die Anforderungen und der Druck auf junge Leute ungleich größer.

So wachen über allem diese konservativ-islamische Moral und überkommene Traditionen, weshalb sich das unverheiratete Paar nur heimlich treffen kann. Und nach Jahrzehnten der wirtschaftlichen Isolation, sind die Lebensumstände – speziell junger Menschen – immer schwieriger geworden. Amir müsste einen hohen Brautpreis an Narges Familie zahlen, um die Einwilligung zur Eheschließung zu bekommen, doch er hat gerade seinen Job verloren…

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© Port au Prince Pictures

Um über die Runden zu kommen, sucht er sich eine Arbeit als Fischer am weit entfernten kaspischen Meer. Der Job ist hart und seine Kollegen überleben durch illegale Kaviar-Fischerei.

Unter anderem der Spezialpreis der Jury beim Filmfestival Karlovy Vary und der Förderpreis Neues Deutsches Kino in München sind deutliche Präferenzen für das Langfilmdebüt eines deutsch-iranischen Regisseurs, Behrooz Karamizade.

LEERE NETZE ist u.a. ein optisch beeindruckender Film, der viel Alltagssubstanz zu den permanent in den Medien vermeldeten Iran-Aktualitäten bietet. Eine bewegende Lovestory, Spannung und zudem bisher so kaum gesehene Bilder.

Behrooz Karamizade:

„Ich bin mit 6, 7 Jahren nach Deutschland gekommen und also in Deutschland groß geworden. Aber ich bin immer wieder in den Iran gereist, habe die Familie besucht. Das Land hat mich fasziniert und das Kino Irans ebenfalls – mit den Filmen Irans bin ich groß geworden, mit Meistern wie Abbas Kiarostami.

Für mich war es immer ein Traum, meinen Debütfilm im Iran zu realisieren. Und dann habe ich mich gefragt, was interessiert mich denn, als jemand, der von außen komm, an diesem Land? Was ich im Umkreis meiner Familie gesehen habe, das ist diese Perspektivlosigkeit der jungen Menschen, deren Träume und Hoffnungen oft in Sackgassen enden. Ich habe dann recherchiert und wollte wissen, was ist denn der Ort, wo ich eine entsprechende Geschichte erzählen kann. Und weil ich mich dem Meer sehr nah fühle, bin ich zu den Fischern ans Kaspische Meer gereist, habe eine Fotoreihe mit Ihnen gemacht und großen Respekt vor ihrer harten Arbeitswelt bekommen…“

Zwei sympathische Hauptdarsteller – Hamid Reza Abbasi spielt Amir, Sadaf Asgari seine zwischen den Elternhaustraditionen und ihrem Liebsten hin- und hergerissene Freundin Narges – konkret beobachteter Alltag und ein extrem harter Arbeitsplatz am Kaspischen Meer mit brutaler Ausbeutung, gefährlichen Situationen im unfreundlich-stürmischen Herbstwetter und eine kriminell-unökologischer Fischerei. Und unter diesem vorzüglich gefilmten Alltag wächst eine sich unerbittlich steigernde Spannung.

LEERE NETZE wurde bereits 2021 mit der LOLA für das beste unverfilmte Drehbuch, dem wichtigsten Drehbuchpreis hierzulande, ausgezeichnet.

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© Port au Prince Pictures

Behrooz Karamizade:

„So ein Preis ist ja immer sehr schön, aber ist auch immer eine große Last, denn so ein Drehbuch muss auch umgesetzt werden und das geht nicht so eins zu eins. Gerade im Iran mit all seinen Restriktionen, ist es besonders schwierig. Das Kino dort hat ja einen bestimmten Codex und es gibt bestimmte Sachen, die man nicht zeigen darf. Es wurde ein richtig langer Prozess, wo mich Leute begleitet haben, die an meine Geschichte geglaubt und den Film geschützt haben.“

Musstet ihr vor Drehbeginn das Drehbuch offiziell vorlegen?

Behrooz Karamizade:

„Also, es ist im Iran so: Wenn du einen richtigen Kinofilm machen willst, musst du das Skript vorlegen. Es gibt eine Behörde im Kulturministerium, die Drehgenehmigung erteilt oder eben nicht – und das ist immer ein Risikospiel.

Aber in einer Liebesgeschichte ist es ja doch so, dass man über die Liebe sprechen und sie auch zeigen muss. Das kannst du im iranischen Kino nicht, weil Männer und Frauen dürfen sich nicht berühren, dürfen nicht sich nicht zu nah sein. Und damit muss man erst mal umgehen können. Diese Einschränkungen, dafür ist das iranische Kino berühmt, bringen aber auch Einfallsreichtum. Wir müssen unsere Themen in die Bildebene legen. Wir haben dann entschieden, dass wir sehr poetisch drehen, dass wir sehr poetische Bilder machen wollen, um die Liebe und die Emotionen richtig spürbar zu machen. Das ist ‘ne Einschränkung, aber andererseits auch eine Herausforderung.“

Sie erzählen, ohne es speziell zu betonen, beinah beiläufig auch von grassierenden Umweltsünden. Die Müll-Verschmutzung der Meere und einer gegen die Schutzbestimmungen agierenden illegalen Kaviar-Fischerei.

Haben Sie das dort auch so erlebt?

Behrooz Karamizade:

„Als ich in dem Fischerdorf war, mit denen gelebt habe, war ich erst mal erstaunt von dieser Welt. Das ist ein geschlossener Kreis und eine männerdominierte Welt. Diese Leute kommen dort hin, sie sind Saisonarbeiter, leben dann für ein paar Monate auf engstem Raum ohne ihre Familien, die teilweise in anderen Städten sind. Morgens, mittags abends, permanente, schwerste Arbeit. Das macht man nur, wenn man am untersten Einkommenslimit ist. Das ist wirklich kein Job, um den sich jemand reißt. Dann entwickelst du auch gewisse Abstumpfungen. Und unter den Fischern gibt es eben auch Leute, die diese kriminelle Seite vorantreiben und andere in Gefahr bringen. Dieses „Struggle of the fittest – nur der Stärkere überlebt“, dieses brutale Naturgesetz, wollte ich anhand der Bilder vom Umgang der Menschen miteinander und mit der Natur verdeutlichen.

So hat sich auch das Meer immer mehr als Protagonist in den Film geschlichen. Das Kaspischen Meer ist ein sehr raues und sehr stürmisches Meer. Es ist kein „Mittelmeer-Meer“. Es ist kalt und unberechenbar. Da musste unser Hauptdarsteller hart an sich arbeiten – ins kalte Wasser zu springen und tauchen.“

Der finanzielle Druck macht Amir zum Handlanger für die Kaviarmafia doch selbst das Schwarzgeld reicht nicht um Narges Familie zufriedenzustellen. Es scheint im Iran keine Zukunft mehr für ihn zu geben…

In Zeiten anonymer Flüchtlingsströme aus aller Welt, wird man in LEERE NETZE mit sehr konkreten Schicksalen konfrontiert.

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© Port au Prince Pictures

Behrooz Karamizade:

„Ja, das ist auch von meinem Leben und vom Leben meiner Familie inspiriert. Mir war es aber wichtig, keinen typischen Flüchtlingsfilm zu drehen, sondern ich wollte erstmal erzählen, was bringt die Leute dazu, ihre Heimat zu verlassen. Und das wollte ich wirklich auf den Punkt bringen, um zu zeigen, dass diese Menschen nicht einfach so in ein Boot steigen, um herzukommen, sondern dass zuvor ganz, ganz viel passiert…“

Behrooz Karamizades Eltern flüchteten mit ihm aus dem Iran. Er ging in Deutschland zur Schule, studierte Film und hat hier eine Familie gegründet. Insofern hat er einen ganz besonderen Blick auf seine Heimatländer.

Behrooz Karamizade:

„Mir war es wichtig, wenn ich einen Film im Iran drehe, dass ich das aus meiner Perspektive mache, dass es nicht eine Perspektive ist, von einem in Deutschland lebenden Menschen. Aber auch nicht die Perspektive eines iranischen Regisseurs. Ich bin etwas dazwischen, ich bin beides. Also ich bewege mich in beiden Welten und ich liebe beide Welten. Aus beiden Welten schöpfe ich Energie und mit beiden Welten trage ich auch meine Konflikte aus.

Und ich finde es sehr schön, dass die Leute aus dem Iran dann irgendwann gesagt haben: Okay, das ist kein typisch iranischer Film – und die Menschen hier auch sagen: Okay, das ist kein typisch deutscher Film. Es ist ein Film, den ich gemacht habe, aus meiner Sicht!“

LEERE NETZE startet am 18. Januar in den Kinos, und schon im Februar kommt ein weiterer irandominierter Film, der in New York spielt und ebenfalls unbedingt zu empfehlen ist: THE PERSIAN VERSION (Regie: Maryam Keshavarz) wurde bereits beim renommierten Sundance Festival ausgezeichnet.

Von: Philipp Teubner
Tags: Popcornzeit

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