Lok Bernau steht im Halbfinale der Playoffs! Auswärts bei den Hertener Löwen setzte sich das Team von Dan Oppland mit 87:69 durch. Nach einer schwierigen Anfangsphase fand Bernau im zweiten Viertel rechtzeitig seinen Rhythmus, drehte das Spiel noch vor der Pause und legte nach dem Seitenwechsel weiter nach. Am Ende brachte Lok den Auswärtssieg souverän nach Hause.
Spielverlauf
1. Viertel (19:16)
Lok Bernau erwischte den besseren Start und setzte bis zu den ersten zehn Punkten die Akzente. Danach fand Herten zunehmend in die Partie, glich schnell aus und übernahm nach einigen erfolgreichen Würfen von der Dreierlinie die Führung. Der Druck der Gastgeber zeigte Wirkung: Bernau leistete sich Ballverluste, geriet früh in Foulprobleme und musste die erste schwierige Phase des Spiels überstehen.
2. Viertel (15:27)
Auch der zweite Abschnitt begann zunächst zäh. Viele Fouls auf beiden Seiten nahmen dem Spiel den Rhythmus, Lok fand offensiv noch nicht den gewünschten Lauf. Dann aber kam der Moment, der die Partie kippte: Anton Nufer traf zwei Dreier in Folge und brachte Bernau zurück ins Spiel. Weitere wichtige Abschlüsse folgten – und Nufer setzte mit einem weiteren Dreier noch einmal nach. Lok drehte die Partie noch vor der Pause und ging mit einer 43:34-Führung in die Halbzeit.
3. Viertel (12:26)
Nach dem Seitenwechsel blieb Bernau konsequent. Richard Schmitt eröffnete das dritte Viertel mit einem Dreier und legte kurz darauf direkt den nächsten Treffer von außen nach. Lok war nun klar im Rhythmus, spielte strukturierter und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Herten stemmte sich mit starker Verteidigung dagegen und stoppte Bernau zum Ende des Viertels für einige Minuten, doch die Kontrolle blieb auf Seiten der Gäste.
4. Viertel (23:18)
Im Schlussviertel suchten beide Teams zunächst häufig den Abschluss von der Dreierlinie, anschließend prägten viele Freiwürfe das Geschehen. Herten gab sich zu keinem Zeitpunkt auf und versuchte alles, um den Rückstand zu verkürzen. Fünf Minuten vor dem Ende lag Lok jedoch bereits deutlich mit 83:56 vorn. Die Löwen kämpften weiter, verteidigten in der Schlussphase hart und ließen keinen Bernauer Feldkorb mehr zu. Lok verwaltete den Vorsprung über die Freiwurflinie und brachte den 87:69-Auswärtssieg souverän ins Ziel.
Statistik im Überblick
| Kategorie | Hertener Löwen | Lok Bernau |
| Punkte | 69 | 87 |
| Feldwürfe | 40 % | 53 % |
| Dreier | 27 % | 43 % |
| Freiwürfe | 88 % | 77 % |
| Rebounds | 24 | 39 |
| Assists | 15 | 23 |
| Steals | 8 | 5 |
| Turnover | 11 | 17 |
| Höchste Führung | 6 | 28 |
| Bester Run | 11 | 12 |
| Effektivität | 69 | 107 |
Kurzfazit:
Bernau war vor allem offensiv deutlich effizienter und dominierte die Rebounds klar. Die bessere Wurfquote und das starke Ballmovement (23 Assists) waren am Ende spielentscheidend. Herten hielt mit Intensität, Steals und besserer Freiwurfquote dagegen, konnte die physische Präsenz von Lok aber nicht ausgleichen.
Topscorer
Hertener Löwen
- #10 Gilbert Kofi Gyamfi: 18 Punkte, 4 Assists, 5 Rebounds, 22 EFF
- #8 Bryant Allen: 14 Punkte, 2 Assists, 4 Rebounds, 1 Block, 1 Steal, 12 EFF
- #20 Dario Fiorentino: 13 Punkte, 2 Rebounds, 6 EFF
Lok Bernau
- #0 Anthony Watkins: 16 Punkte, 1 Assist, 2 Rebounds, 2 Steals, 14 EFF
- #22 Nevio Bennefeld: 13 Punkte, 3 Rebounds, 2 Steals, 12 EFF
- #2 Emanuel Schüler: 10 Punkte, 1 Assist, 1 Rebound, 7 EFF
#7 Anton Nufer: 9 Punkte, 7 Assists, 5 Rebounds, 15 EFF
Danke an die Fans

Ein besonderer Dank geht an alle mitgereisten Fans, die mit dem Fanbus den Weg nach Herten auf sich genommen haben. Von der ersten Minute an war die Unterstützung lautstark zu hören und hat der Mannschaft gerade in den schwierigen Phasen spürbar geholfen. Auch auswärts war Lok Bernau wieder nicht allein. Die Fans haben die Halle mit Energie gefüllt, das Team nach vorne getragen und den Einzug ins Halbfinale gemeinsam mit der Mannschaft gefeiert. Genau dieser Rückhalt macht diese Playoff-Reise besonders. 🖤💛🚂

















