Am 12. Januar sind die Mitglieder der SPD Panketal zusammengekommen, um ihren Kandidat für die Bürgermeisterwahl offiziell zu nominieren. Einziger Bewerber: Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke. Der 38-Jährige hatte schon im November vor den Mitarbeitern der Gemeinde seine Bereitschaft zu einer erneuten Kandidatur erklärt, die Nominierung durch die SPD stand noch aus. Zu der Zusammenkunft am Montag war auch Landratskandidat Daniel Kurth angereist, der in seiner Begrüßung die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Wonke hervorhob.
Der studierte Agrarökonom Maximilian Wonke blickte in seiner Bewerbungsrede auf acht erfolgreiche Jahre für Panketal und die Verwaltung zurück, in denen neben den normalen Aufgaben auch immer wieder hohes Engagement erforderlich war. Zum Beispiel in Zeiten der Corona-Krise, wo durch das außergewöhnliche, pragmatische Handeln Wonkes in der Gemeinde Panketal über 7.000 Impftermine zusätzlich zu den kreislichen Angeboten organisiert und vermittelt werden konnten. „Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine kam dann für uns alle die nächste herausfordernde Zeit“, merkt Wonke an, der sich selbst als überzeugter Europäer bezeichnet. Maßgeblich initiierte er die erste Partnerschaft Panketals mit der französischen Gemeinde Saulx-les-Chartreux. Zweifelsohne ist dabei von Vorteil, dass er neben deutsch und englisch auch fließend französisch spricht.
Ganz besonders stolz zeigt sich der beinahe 20 Jahre kommunalpolitisch aktive Bürgermeister auf das größte Bauvorhaben in der Geschichte Panketals: „Die neue Grundschule an der Elbestraße befindet sich Dank unseres strukturierten Vorgehens ganz im Zeit- und Kostenrahmen. Bei einem Projekt dieser Größe eher eine Ausnahme.“ In den nächsten acht Jahren geht er mit dem Bau eines weiteren Wasserwerks das nächste Großprojekt an. Ebenso liegt dem Sozialdemokraten die Errichtung von weiteren Wohnungen am Herzen. Die demografische Entwicklung und veränderte Anforderung an die Kommune müssten dabei ebenso in Gänze betrachtet und angegangen werden. Finanziell wird es in der bis heute schuldenfreien Gemeinde zukünftig etwas enger werden, weshalb viele Prozesse durchdacht und effizienter gestaltet werden müssen. Die Digitalisierung der Verwaltung und der Einsatz von KI wird dabei helfen. Panketal ist auf diesem Gebiet heute schon sehr weit, da Wonke das Projekt zur Chefsache machte. So prüft er mit jedem Mitarbeiter einzeln Formulare und digitalisiert diese Schritt für Schritt. „Das ist aber kein Projekt, das einmal abgeschlossen sein wird, sondern eine dauerhafte Aufgabe“, schätzt er realistisch ein.
In der anschließenden Diskussion mit den Mitgliedern ging es unter anderem um den Bau des kreislichen Gymnasiums in Panketal. „Wenn wir mit dem Bebauungsplan gut vorankommen, steht dem Bau des Gymnasiums am Lauseberg nichts im Weg“, unterstrich dabei der anwesende Landrat Daniel Kurth, der sich wie Wonke am 19. April um eine zweite Amtszeit bewirbt.
Wonke betonte am Ende der Diskussion, dass es ihm in seiner zweiten Amtszeit ein zentrales Anliegen sein wird, die gefühlt zunehmende Distanz zwischen Bürgern und ihrer Gemeinde aktiv anzugehen. Dem dreifachen Vater, der selbst in Panketal aufgewachsen ist, war die sehr nahbare und direkte Kommunikation mit den Einwohnern schon immer sehr wichtig und er fasst es so zusammen: „Wir müssen wieder ein Verständnis dafür entwickeln, dass wir nicht nur eine Gemeinde, sondern auch eine Gemeinschaft sind.“
Die anwesenden Mitglieder hat Max Wonke mit seinen Plänen klar überzeugt. Er wurde einstimmig zum Kandidaten gewählt.















