Eberswalde: Am 2. Juli 2026 konnte das Kulturamt Eberswalde Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und des Museumsverbandes im Museum Eberswalde begrüßen. Zu Gast waren Frau Franziska Hammer, Frau Daniela Pätzold und Frau Katrin Seitz vom Ministerium sowie Herr Dr. Arne Lindemann, Geschäftsführer des Museumsverbandes des Landes Brandenburg.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Weiterentwicklung des Museums Eberswalde. Gemeinsam mit der Leiterin des Kulturamtes und dem Museumsteam tauschten sich die Gäste über aktuelle Entwicklungen und neue Ansätze der Museumsarbeit aus. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie das Museum künftig noch stärker als Ort der Begegnung, der kulturellen Bildung und der Beteiligung weiterentwickelt werden kann. Zugleich wurde die Rolle des Museums als Anker für die Stadt- und Regionalgeschichte hervorgehoben. Museen machen als Teil einer Infrastruktur der Erinnerung die Vergangenheit erfahrbar und schaffen Bezüge zur Gegenwart und zur Zukunft.
Wie sich dieser Entwicklungsprozess bereits inhaltlich widerspiegelt, zeigt die neue Sonderausstellung „Adler-Perspektiven. Erinnern. Entdecken. Weiterdenken.“, die am 25. September 2026 im Dachgeschoss des Museums eröffnet wird. Sie wird durch Fördermittel des Landes Brandenburg und des Landkreises Barnim ermöglicht.
„Wir entwickeln das Museum Schritt für Schritt zu einem Ort, an dem Sammlung, Bildung und Beteiligung zusammenkommen. Die Unterstützung durch das Land Brandenburg und den Landkreis Barnim ist dabei ein wichtiges Signal und ermöglicht es uns, neue Formen der Museumsarbeit zu erproben“, unterstreicht Frau Nicole Sachse-Handke, Leiterin des Kulturamtes Eberswalde.
Im Austausch wurde deutlich, dass das Museum Eberswalde mit seinem innovativen Ansatz und der Verbindung von Sammlung, Vermittlung und Partizipation Impulse setzt, die über Eberswalde hinausreichen und seine Rolle in der brandenburgischen Museumslandschaft stärken.















