Wandlitz: Vor vier Jahren ließen sich die ersten Störche in Basdorf nieder. Doch der Baum, der ihnen als Nistplatz diente, wurde mit der Zeit marode – mit tragischen Folgen: Während des Sturms Ende Juni 2025 stürzte das Nest ab, und drei Jungstörche kamen dabei ums Leben. Dank des schnellen Engagements der Gemeinde und lokaler Unternehmen steht nun ein neues, stabiles Nest bereit.
Schnelle Hilfe für die Störche
Der Ortsbeirat Basdorf unter Leitung der Ortsvorsteherin Petra Bierwirth und lokal engagierte Personen und Unternehmen handelten sofort „Es war wichtig, schnell zu handeln“, betonten Gerhard Meyer, Storchenbeauftragter des NABU, und Petra Bierwirth. „Im Frühjahr sind Störche besonders aktiv, und wir wollten sicherstellen, dass sie rechtzeitig einen neuen Nistplatz finden. Zudem bestand die Gefahr, dass die Dringlichkeit des Projekts mit der Zeit in Vergessenheit gerät.“
Für das neue Nest wurden ca. 600 Euro aufgewendet, die durch Spenden und lokaler Unternehmen und Privatpersonen zusammenkamen.
Innerhalb von nur zwei Monaten – vom Sturm am 26. Juni bis zur Fertigstellung des neuen Nistmastes am 22. August – wurde ein stabiler Ersatz geschaffen.
Ein neues Zuhause für die Störche
Der neue Mast besteht aus einem verzinkten Beregnungsrad und robusten Rohrleitungen, die für maximale Stabilität sorgen. Die Firma MEA Mecklenburgische Energie- und Anlagen GmbH stellte in Zusammenarbeit mit der EDIS den Mast kostenfrei bereit und montierte ihn. Die Schlosserei Mählitz aus Werneuchen brachte das Rad am Mast an. Besonders hervorzuheben ist die Familie Pape, die ihr Grundstück für die Aufstellung des Nistplatzes zur Verfügung stellte.
Aktuell lebt ein Storchenpaar in Basdorf, während in der gesamten Gemeinde Wandlitz mehr als fünf Paare beheimatet sind.
Dank an die Unterstützer
Das Projekt wäre ohne das Engagement der Basdorfer Gemeinschaft, lokaler Unternehmen und Privatpersonen nicht möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die durch Spenden, Sachleistungen oder tatkräftige Unterstützung zum Gelingen dieses Vorhabens beigetragen haben!
Ein besonderer Dank gilt:
- Gerhard Meyer (Storchenbeauftragter des NABU)
- MEA Mecklenburgische Energie- und Anlagen GmbH
- EDIS
- Pflanzenhandel Roland Sängerlaub Basdorf
- Metallbau Liebehenschel GmbH & Co. KG
- Dachdeckerei Thomas Rüdiger GmbH
- REWE Markt Michael Siebert Basdorf
- Farmhouse Wandlitz (Stefan Zenow)
- Naturpark Barnim (Dr. Aija Torkler)
- Schlosserei Mählitz aus Werneuchen
- Familie Pape
Blick in die Zukunft
Mit dem neuen Nest blickt Basdorf hoffnungsvoll auf das Jahr 2026: Ab Mitte März werden wieder Storchenpaare erwartet. Zudem gibt es Pläne, im Raum Klosterfelde weitere Nistmöglichkeiten zu schaffen, um den Störchen langfristig sichere Brutplätze zu bieten so Gerhard Meyer.














