Der Landtag Brandenburg hat den Antrag der CDU-Fraktion zur Zukunft des PlusBus-Systems abgelehnt. Die SPD-Abgeordnete Martina Maxi Schmidt machte in ihrer Rede deutlich, dass das Anliegen zwar grundsätzlich begrüßenswert sei – der Antrag ist jedoch weder inhaltlich ausgereift noch umsetzungsreif sei.
„Der PlusBus ist ein Erfolgsmodell, wie bei uns die Linie 825 von Bernau nach Oranienburg zeigt. Der Anspruch an das System ist hoch: regelmäßige Takte, verlässliche Bahnanschlüsse und gute Erreichbarkeit auch am Wochenende – das stärkt Mobilität im berlinnahen und ländlichen Raum. Außerdem spart der PlusBus den Pendlerinnen und Pendlern mancherorts viel Fahrzeit“, so Schmidt. „Aber gerade weil das Thema wichtig ist, braucht es mehr als eine wohlmeinende Aufzählung von Forderungen ohne den Bedarf zu kennen. Der aktuelle Doppelhaushalt 2025/2026 sichert zunächst einemal den Fortbestand aller PlusLinien im Land Brandenburg.“
Statt Appellen im Plenum brauche es eine fachlich fundierte Debatte im zuständigen Ausschuss.
„Wir begrüßen ausdrücklich, wenn wir die bestehenden PlusBus Linien im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung bewerten, nachsteuern und den Bedarf für weitere Linien ermitteln. Im Ausschuss können wir den tatsächlichen Stand der Dinge klären, und müssen mit dem Verkehrsverbund VBB und den Landkreisen gemeinsam an Lösungen arbeiten“, betonte Schmidt. Eine langfristige Weiterentwicklung des PlusBus-Angebots müsse sinnvoll geplant, tragfähig finanziert und regional abgestimmt werden.













