Woidke und Wilke verurteilen Angriff scharf
Schuppen auf Grundstück des Antisemitismusbeauftragten Büttner in Brand gesetzt
Potsdam Überregional
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Innenminister René Wilke haben den Angriff auf das Wohngrundstück des Beauftragten zur Bekämpfung des Antisemitismus des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, in aller Deutlichkeit verurteilt. Einer oder mehrere Täter hatten dabei heute früh einen Schuppen auf dem Grundstück in Templin (Landkreis Uckermark) in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand.
Woidke: „Ich verurteile diesen Angriff auf das Grundstück des Antisemitismusbeauftragten auf das Schärfste. Extremismus in jedweder Form darf in Brandenburg keinen Platz haben. Gewalt gegen Personen oder Dinge ist und bleibt absolut inakzeptabel. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ich hoffe, dass der oder die Täter schnell gefasst werden.“
Wilke: „Andreas Büttner leistet als Beauftragter zur Bekämpfung des Antisemitismus des Landes Brandenburg einen besonderen Dienst am Land und seinen Menschen. Wir werden Herrn Büttner weiter zur Seite stehen. Dass ihn sein Eintreten gegen Extremismus und Hass selbst zur Zielscheibe von Gewalt macht, ist verachtenswert. Zum Glück wurde bei dem Angriff niemand verletzt. Den Kameraden der Feuerwehr danke ich für ihren Einsatz bei den Löscharbeiten.“
Die Ermittlungen werden nun vom Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt. Hintergrund und Motivlage sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Mit Mercedes überschlagen
Schorfheide Barnim
Am 05.01.2026 wurden Rettungskräfte und Polizei gegen 05:10 Uhr zur L100 gerufen. Kurz zuvor hatte zwischen Groß Schönebeck und Klein Dölln der Fahrer eines Mercedes beim Überholen eines LKW die Kontrolle über sein Auto verloren und war damit von der Straße abgekommen. Der Wagen überschlug sich und landete in weiterer Folge in einem Graben. Bei dem Geschehen zog sich der 29-jährige Fahrer ersten Untersuchungen zufolge keine Verletzungen zu. Der entstandene Sachschaden wird auf 4.000 Euro geschätzt.
Beim Überholen ins Schleudern geraten
BAB 10/Wandlitz Barnim
Bei dem Versuch, auf der Bundesautobahn 10 zwischen dem Autobahndreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck in Fahrtrichtung Hamburg einen Pkw VW zu überholen, ist eine 25-jährige Renault-Fahrerin am Sonntag gegen 12:30 Uhr ins Schleudern geraten und mit der Mittelschutzplanke kollidiert. Anschließend stieß das Fahrzeug mit dem VW zusammen. Die 25-Jährige sowie ihr Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt, Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus. Der Renault war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 15.000 Euro beziffert.
Brand gelöscht
Ahrensfelde OT Eiche Barnim
Gegen 15:45 Uhr informierte die Rettungsleitstelle am 04.01.2026 die Polizei über einen Brand im Mehrower Weg. Beim Brandort handelte es sich um ein kleines Gebäude, das als Lager genutzt wird. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen. Personen kamen bei dem Geschehen nicht zu Schaden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen keine Angaben vor.
Mit Drogen und falscher Fahrerlaubnis…
Ahrensfelde Barnim
…stoppten Beamte der Polizeiinspektion Barnim am 04.01.2026, gegen 03:30 Uhr, den Fahrer eines PKW Ford im Ortsteil Eiche. Der Fahrzugführer händigte den Polizisten einen polnischen Führerschein aus, der augenscheinlich aber nicht auf die Person ausgestellt war, die am Steuer saß. Bei einer in der Folge durchgeführten Suche nach Ausweispapieren, fanden die Beamten Dokumente auf, die Grund zu der Annahme geben, dass es sich bei dem Fahrzeugführer um eine vietnamesische Person handelt, die ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland aufhält. Im Fahrzeug fanden die Polizisten zudem Drogen und einen dreistelligen Geldbetrag auf. Den Führerschein, die Drogen und das Bargeld stellten die Beamten sicher und veranlassten anschließend die erkennungsdienstliche Behandlung des 32-Jährigen, gegen den sie zudem Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt, Fahren ohne Fahrerlaubnis und illegalen Aufenthalts.







