Räuberischer Diebstahl
Eberswalde Barnim
Ein 58-jähriger Mann hielt sich am Sonntagvormittag in seiner Garage auf, als er Geräusche aus Richtung seines Wohnhauses vernahm. Als er nachsah, erblickte er einen Unbekannten auf seinem Grundstück, der ein Paket, das zuvor vor der Hauseingangstür lag, in den Händen hielt und damit die Flucht ergriff.
Der Grundstückseigentümer folgte dem Täter und rief die Polizei. Der flüchtende Täter drehte sich nach kurzer Zeit um und bedrohte seinen Verfolger. Polizisten konnten den Tatverdächtigen wenig später im Nahbereich aufgrund der Täterbeschreibung stellen.
Es handelte sich um einen 46-jährigen Deutschen, der in den polizeilichen Auskunftssystemen bereits aufgrund begangener Straftaten mehrfach erfasst war.
Bei dem zwischenzeitlich erlangten Diebesgut, das nun dem rechtmäßigen Eigentümer wieder übergeben werden konnte, handelte es sich im Übrigen um Blumendünger.
Aus welchem Grund der 46-Jährige die Tat begangen hat, wird ihn die Kriminalpolizei sicher in den nächsten Tagen fragen.
Wohnungseinbruch
Liepe Barnim
Unbekannte drangen vermutlich in den Vormittagsstunden des 03.07.2026 in ein Wohnhaus ein, öffneten einen Wandtresor und stahlen den Inhalt. Aus einem Nebengelass nahmen die Diebe eine Kettensäge und einen Freischneider mit sich.
Den Geschädigten entstand auf diese Weise ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Kriminaltechniker sicherten Spuren am Tatort, die es jetzt auszuwerten gilt.
Alkoholisiert unterwegs
Bernau bei Berlin Barnim
Zeugen informierten in den Abendstunden des 05.07.2026 über eine Person, die mit ihrem Fahrrad gegen einen Pkw gefahren sei und sich jetzt entfernen wolle. Polizisten, die kurz darauf eintrafen, stießen noch auf den Radfahrer, der augenscheinlich stark alkoholisiert war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,20 Promille. Da der Mann, der vorgab, aus Rumänien zu stammen, sich nicht ausweisen konnte, musste er zum Zwecke der Identitätsfeststellung die Beamten begleiten. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 33-Jährige aus der Republik Moldau stammte und sich ohne die den Aufenthalt legitimierenden Ausweispapiere hier in Deutschland aufhielt. Gegen den Mann sind Ermittlungen zum Vorwurf der Trunkenheitsfahrt, zum Versuch des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet worden.
Achtung: Neue Betrugsmasche
Neuenhagen/Beeskow Überregional
Die Polizei hat in den zurückliegenden Tagen mehrere Betrugsstraftaten registriert, bei denen zunächst telefonischer Kontakt zu den späteren Geschädigten aufgebaut wurde. In den Telefonaten gaben sich die Anrufer jeweils als Mitarbeiter eines regionalen Geldinstituts aus und versuchten den Eindruck zu erwecken, dass Unregelmäßigkeiten auf dem Konto festgestellt wurden, die eine Prüfung erforderlich machen. Dazu, so suggerieren es die Betrüger – und um nichts anderes handelt es sich hier –, müsse die Geldkarte eingezogen werden. Dann erschien tatsächlich jeweils eine Frau bei den zuvor Angerufenen und ließ sich die Karte aushändigen, mit der kurz darauf Bargeldabhebungen erfolgten.
Die Frauen, die die Geldkarten in Empfang genommen haben, wurden in einem Fall als ca. 50 Jahre alt und ca. 1,70 m groß beschrieben. Sie soll schwarze Haare gehabt haben. In einem weiteren Fall wird die Abholerin als ca. 40-Jährige beschrieben, die ebenfalls schwarze Haare hatte, aber ca. 1,80 m groß und kräftig gewesen sein soll.
Auch in Beeskow hat sich eine 79-Jährige an die Polizei gewandt, die Gleiches erlebt hat. In ihrem Fall erschien ein Mann, der sich erneut als Mitarbeiter der Sparkasse ausgab, dem die Geschädigte ihre Geldkarte aushändigte, die überprüft werden sollte. Ob es auch in diesem Fall zu einer Geldabbuchung gekommen ist, wird derzeit geprüft.
Die Polizei warnt:
Immer wieder behaupten Betrüger am Telefon, von vertrauenswürdigen Behörden oder Institutionen zu stammen, und versuchen, an Informationen zu gelangen.
Geben Sie keine Auskunft zu Vermögenswerten oder vertraulichen Inhalten am Telefon.
Seien Sie skeptisch.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Brechen Sie das Telefonat ab!
Nehmen Sie im Anschluss Kontakt zu den Ihnen bekannten Mitarbeitern Ihres Geldinstituts oder zu Familienangehörigen bzw. Vertrauenspersonen auf.
Übergeben Sie keine Wertgegenstände oder Ihre Geldkarten an unbekannte Personen.







