Bernau: Am Dienstag, dem 31. März 2026, empfing die Stadt Bernau Bürgermeister Wojciech Kowalewski aus der polnischen Partnerstadt Skwierzyna gemeinsam mit einer Delegation von Mitarbeitenden zu einem offiziellen Besuch in Bernau. Die Delegationen tauschten sich über die kulturellen Highlights des laufenden Jahres aus und sondierten konkrete Ansatzpunkte für gemeinsame Projekte in den Bereichen Kultur, Tourismus und Sport.
„Ich schätze den Austausch mit unserer polnischen Partnerstadt sehr. Uns verbindet vieles und zugleich ist der Perspektivwechsel ungemein wertvoll“, sagt Bernaus Bürgermeister André Stahl. Wojciech Kowalewski betonte die Bedeutung der langjährigen Partnerschaft und zeigte sich offen für vertiefte Kooperationen in Kulturprojekten, Jugendaustausch, touristischen Initiativen und auch wirtschaftlicher Zusammenarbeit.

Ein Thema des Gesprächs war die Terminlage der diesjährigen Stadtfeste: Das Hussitenfest in Bernau und das Stadtfest in Skwierzyna fallen zufällig auf dasselbe Wochenende. Deshalb einigten sich die Vertreterinnen und Vertreter darauf, den offiziellen Gegenbesuch auf den Herbst zu verlegen und diesen mit einer anderen Feierlichkeit zu verbinden, um die Teilnahme beider Seiten zu ermöglichen und die Begegnungen intensiver zu gestalten. Der Besuch soll die Grundlage für weitere Austauschformate legen und die partnerschaftlichen Beziehungen weiter stärken.
Bürgermeister Stahl nutzte die Gelegenheit, um der Delegation aus Skwierzyna den Baufortschritt für das neue Wohngebiet an der Schwanebecker Chaussee und den VGP-Park im Gewerbegebiet Schönow zu zeigen. Die polnischen Gäste zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung in Bernau.
Bernau und Skwierzyna sind seit 1979 durch einen Vertrag über partnerschaftliche Zusammenarbeit verbunden. Zur Verdeutlichung und Erneuerung der Zusammenarbeit wurde der Vertrag 1996 aktualisiert. Ziel der Partnerschaft ist es, den Erfahrungsaustausch auf kulturellem, touristischem und sportlichem Gebiet zu fördern, und genau diese Themen bestimmten die Gespräche in Bernau.















