Panketal: Auch wenn man seinen Traumjob gefunden hat und ihn gern ausübt, kommt irgendwann der Zeitpunkt, sich zu verabschieden. Das war bei Ines Lehmann am 15. September 2025 der Fall. Die Erzieherin, die seit sieben Jahren in der kommunalen Kindertagesstätte „Pankekinder“ arbeitet, wurde an diesem Tag von den Kindern, ihren Kolleginnen und Kollegen in die passive Phase der Altersteilzeit verabschiedet. Auch Bürgermeister Maximilian Wonke nutzte die Gelegenheit, um sich bei seiner Angestellten für ihre Arbeit zu bedanken und ihr alles Gute für die Zukunft zu wünschen.
Ein Grund für die Bernauerin, die vorher viele Jahre in Berlin als Erzieherin gearbeitet hat, in Panketal zu arbeiten, war die Unzuverlässigkeit der S-Bahn. Ständige Verspätungen und Ausfälle machten den langen Arbeitswege noch unangenehmer. Zwar musste ihr Mann sie etwas dazu drängen, sich zu bewerben, doch die Entscheidung hat sie nie bereut – im Gegenteil. „Ich freue mich, dass mich die Gemeinde genommen hat, obwohl ich damals schon in einem fortgeschrittenen Alter war“, sagte sie zum Bürgermeister. Sie konnte den Arbeitsweg genießen und legte ihn oft mit dem Rad zurück. Dazu kam, dass sie sich in der Einrichtung sehr wohl fühlte.
Seit ihren 14. Lebensjahr wusste Ines Lehmann, dass sie Erzieherin werden wollte. „Das ist wirklich mein Traumjob und ich bin froh, dass ich ihn so lange machen konnte.“ Zuerst betreute sie vor allem Krippenkinder, später waren es auch ältere Kinder. Das Alter spielte für sie aber nur eine untergeordnete Rolle, denn sie erfreute sich immer an den lächelnden Kindern und ihren strahlenden Augen. Das wird ihr nun ein bisschen fehlen, aber sie hat mehr Zeit für die Freizeitgestaltung. „Ich lasse alles auf mich zukommen. Konkrete Pläne habe ich nicht, aber es wird sicherlich nicht langweilig“, ist sie sich sicher. Eins steht fest: Sie wird mehr reisen. Ihr Mann nimmt regelmäßig an mehrtägigen Schachturnieren in ganz Deutschland teil und sie wird ihn dabei begleiten.















