Eberswalde: Mit einem feierlichen Banddurchschnitt ist die „Löwenapotheke“ am 21. April 2026 als neuer Sitz des städtischen Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft wiedereröffnet worden. Amtsleiterin Mandy Diekhoff und der Dezernent für Bau und Stadtentwicklung, Ilja Haub, gaben im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Stadtpolitik das sanierte Gebäude offiziell für den Betrieb frei.
„Mit der vollständigen Eigenfinanzierung des Projekts in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro setzt die Stadt Eberswalde ein starkes und zukunftsweisendes Zeichen für die Stärkung unseres Verwaltungsstandortes. Durch die Modernisierung der ‚Löwenapotheke‘ bündeln wir nicht nur den Verwaltungsservice am Marktplatz, sondern erhalten zugleich ein historisches Gebäude, das Geschichte atmet und ebenso den Anforderungen der Zukunft gerecht wird“, so Baudezernent Ilja Haub.

Nach umfassender und denkmalgerechter Sanierung erstrahlt das ursprünglich 1703 für Bürgermeister Moises Aureillon erbaute Wohnhaus in neuem Glanz am Eberswalder Markt. Rund 90 Jahre später, im Jahre 1793, erhielt das Haus seine spätere Funktion als Apotheke. Ihren Namen soll die Apotheke nach dem seit 1729 auf dem Marktplatz angelegten und mit einem Löwen geschmückten Brunnen bekommen haben.
Besonders die Bewältigung der erheblichen baulichen Herausforderungen machen die jetzige „Hausherrin“, Amtsleiterin Mandy Diekhoff, froh: „Die Sanierung stellt für das Gebäude einen zweiten – wenn nicht sogar dritten – Frühling dar. Als Stadt Eberswalde haben wir alles Erdenkliche getan, um diesem Denkmal gerecht zu werden. Mit behutsamer Hand und größter Vorsicht haben wir den historischen Charme bewahrt und wertvolle Substanz erhalten.“
Ein umfangreicher Hausschwammbefall an mehreren Stellen des Hauses, zu schließende Decken sowie ein reparaturbedürftiges Dach waren nur einige der baulichen Hürden, die es zu bewältigen galt.















