In diesem Frühjahr wurden von den Mitgliedern des Arbeitskreises und von interessierten Bürgerinnen und Bürgern Radfahr-Strecken und neuralgische Punkte im Ortsteil Finowfurt befahren und unter Gesichtspunkten der Verkehrssicherheit bewertet. Die Ergebnisse, einschließlich Vorschläge von Maßnahmen sind in einer Karte und in einer Tabelle zusammengefasst, so dass die Gemeinde damit arbeiten kann. Viele Maßnahmenvorschläge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer betreffen die Hauptstraße. Dort steht die Sanierung der Regen- und Abwasserleitungen an. Im Zuge dessen könnten auch einige Vorschläge umgesetzt werden, welche vor allem auch Kinder und Jugendliche als Fahrradfahrer betreffen.
Fahrradfahren ist eine gesunde und umweltfreundliche Art der Fortbewegung und beliebt bei Jung und Alt. Die Sicherheit und Komfort für Fahrradfahrende kann häufig durch relativ einfache Maßnahmen entscheidend verbessert werden.
Wir plädieren für durchgängige Verkehrslösungen sowie Lösungen, die kostengünstig, effektiv und schnell umsetzbar sind oder im Zusammenhang mit ohnehin geplanten Arbeiten ausgeführt werden können.
Der Arbeitskreis wird sich mit den erarbeiteten Vorschlägen an den Bürgermeister und die Gemeindevertretung wenden. Die Vorschläge liegen auf dem Tisch:
- Wegführung zur Grundschule: Das Mitglied des Arbeitskreises Lars Gohlke aus Finowfurt: „Wenn Kinder selbstständig und sicher zur Schule radeln können, fördert das ihre Bewegungsfreiheit, Selbstständigkeit und Gesundheit. Weil das Fahrradfahren in der Kindheit erlernt wird, sind hier sichere Verkehrswege besonders wichtig. Gleichzeitig entlastet es Eltern, reduziert Verkehrsaufkommen zu Stoßzeiten. Investitionen in sichere Schulwege wirken also weit über den Schulhof hinaus – sie sind ein Gewinn für die ganze Gemeinde.“
- Wegführung zum Einkaufen: Lars Gohlke weiter: „Einkaufsmöglichkeiten müssen insbesondere für Menschen ohne Auto sicher und bequem mit dem Fahrrad erreichbar sein. Für sie ist eine gute Radinfrastruktur entscheidend für die Teilhabe am Zusammenleben und zur Steigerung der Lebensqualität.
- Wegführung zum Üdersee als Bade- und Freizeitstätte: Arbeitskreis-Mitglied Kristian Zunke aus dem Ortsteil Klandorf stellt zu diesem Thema fest: „Freizeitwege sind mehr als ein Luxus – sie sind essentiell für Lebensqualität, Naherholung und den sozialen Zusammenhalt. Wenn Kinder und Familien sicher mit dem Rad zur Badestelle kommen, wird Bewegung im Freien selbstverständlich – gesund, kostengünstig, umweltschonend und unabhängig vom Auto“












