Bernau: Auf der Fläche zwischen Kita Kindergärtnerei, Agentur für Arbeit und Seniorenheim ist ein Baufeld entstanden. In den nächsten zwei Jahren werden hier 104 Wohnungen in einem Quartier bestehend aus drei Wohnhäusern entstehen. Das Neubauprojekt der Hilfswerksiedlung GmbH in Bernau wird durch die Vastbau GmbH realisiert und spätestens zur Schlüsselübergabe offiziell an das Immobilienunternehmen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz übergeben. Am 8. Juni fand der symbolische Spatenstich statt.
Im Quartier An der Viehtrifft/An der Tränke entstehen insgesamt 104 Wohnungen, die barrierearm, bezahlbar und von den Wohnungsgrundrissen her alle Bevölkerungsgruppen ansprechen sollen. Geplant sind 26 Zwei-Raumwohnungen, 56 Drei-Raumwohungen, 14 Vier-Raumwohnungen und 8 Fünf-Raumwohnungen. Im Frühjahr 2028 sollen die ersten Wohnungen vermietet werden. „Alle Wohneinheiten werden über Balkone verfügen, 92 Pkw-Stellplätze werden vorhanden sein sowie überdachte Fahrradstellflächen. Die Hausfassaden werden aus langlebigeren Klinkerriemchen bestehen und auf allen Objekten sind Gründächer vorgesehen“, berichtet die kaufmännische Projektleiterin Carolin Schenke von HSW.

Die Geschäftsführerin der HSW, Lenah Karohs, hob hervor, dass das Neubauprojekt das größte Vorhaben der HSW seit 50 Jahren ist. „Wir schaffen damit Wohnraum. Dieses Projekt ist beispielhaft für unser Verständnis von verantwortungsvollem Wohnungsbau.“
Bernaus Bürgermeister André Stahl gehörte zu den Gästen des ersten Spatenstichs. Er begrüßt vor allem den Lückenschluss an der Stelle: „Ich freue mich, dass diese städtebauliche Brache nun geschlossen werden kann. Die Wohnungen entstehen zwischen Kita und Seniorenwohnen in der Innenstadt. Durch das Projekt wird der Bernauer Wohnungsmarkt ein Stück weit entspannt, da in Bernau ein Mangelmarkt besteht. Als Bürgermeister bin ich natürlich vor allem froh darüber, dass hier bezahlbare Wohnungen entstehen für so ziemlich jede Familienkonstellation.“ In seinen Ausführungen erinnerte er auch an die Entwicklung des Geländes insgesamt.
Nachdem ein erster Investor das Grundstück wieder veräußern musste, ersteigerte Manfred Hübler die Fläche um 2011 herum. Ein erster Teilverkauf gelang wenig später mit der Stadt. Diese kaufte 2013 ein Teilgrundstück für den Bau der Kita Kindergärtnerei, die nun mittlerweile seit neun Jahren am Standort zu finden ist. Mit der letzten Fläche entstehen nun Wohnungen auf der letzten Freifläche. Auf über 7.000 Quadratmetern entstehen in den nächsten 24 Monaten drei Wohnhäuser. Voraussichtlich im Frühjahr 2027 wird das Richtfest stattfinden.
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