Eberswalde: Aller guten Dinge sind bekanntlich elf, denn genau so oft nahm die Stadt Eberswalde am internationalen Wettbewerb „Stadtradeln“ teil und setzte damit erneut ein Zeichen für den Radsport und klimafreundliche Mobilität. Vom 10. bis 30. Mai beteiligten sich 1.343 Menschen aktiv in 59 Teams. Gemeinsam legten sie 186.339 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und vermieden so rund 30,5 Tonnen CO₂-Emissionen.
Seit Beginn der Aktion vor mehr als zehn Jahren wurden in Eberswalde rund 1,4 Millionen Kilometer erradelt – das entspricht einer Einsparung von annähernd 222 Tonnen Treibhausgasemissionen. Die eingesparten Emissionen entsprechen etwa 37 Erdumrundungen mit dem Flugzeug. „Radfahren ist einfach ein gutes Stück Freiheit. Mit eigener Kraft unterwegs zu sein, die Natur zu durchfahren und den Kopf frei zu bekommen. Ganz nebenbei hält es Körper und Geist fit“, betonte der stellvertretende Bürgermeister Maik Berendt nach Abschluss der Aktion.

Auch in der Infrastruktur setzt Eberswalde kontinuierlich auf Verbesserungen – etwa mit dem Bau oder der Sanierung von Geh- und Radwegen sowie der aktuell in Planung befindlichen Südroute als eine Alternative zum Treidelweg und zur Bundesstraße.
Besonders engagiert zeigten sich die Schulen: Elf Bildungseinrichtungen mit insgesamt 990 Teilnehmenden trugen rund 112.600 Kilometer zur Gesamtleistung bei. In der Kategorie Grundschulen belegten die Freie Montessorischule Barnim, die Kinderakademie Eberswalde und die Karl-Sellheim-Schule die ersten drei Plätze. Bei den weiterführenden Schulen lagen das Gymnasium Finow, die Oberschule Eberswalde und die Märkische Schule vorn. Ausschlaggebend für die Platzierung waren hierbei die geradelten Kilometer pro Person – die Freie Montessorischule Barnim kam auf 87,4 Kilometer pro Radlerin oder Radler.

Als Premiere wurde in diesem Jahr unter den zehn besten Teams der Teampreis verlost. So kann sich das Team „Radelnde Humbies“ auf ein gemeinsames Grillfest im Familiengarten Eberswalde freuen. Bei einer Verlosung unter allen aktiven Teilnehmenden wurden unabhängig von der zurückgelegten Strecke zudem zehn weitere Sachpreise vergeben.
„Radfahren ist ein wichtiger Bestandteil einer klimafreundlichen Mobilität. Deshalb setzen wir uns für sichere und komfortable Straßen und Wege ein. Ein herzliches Dankeschön an alle, die in die Pedale getreten haben – mit jedem gefahrenen Kilometer tun Sie etwas für sich und leisten einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität. Wir freuen uns schon auf ein gemeinsames Stadtradeln 2027“, so Baudezernent Ilja Haub bei der Überreichung der Urkunden und Pokale.
Ausgewählte Ergebnisse:
Kategorie Einzel Damen
3. Platz Iris Graupner 863,8 km
2. Platz Inken Krüger 937,0 km
1. Platz ohne Nennung 1.278,0 km
Kategorie Einzel Herren
3. Platz Daniel Dyck 1.558,0 km
2. Platz Thomas Hamann 1.702,1 km
1. Platz Ingolf Fix 3.591,2 km
Kategorie Anzahl der Fahrten
3. Platz Marc Scherstjanoi 89 Fahrten
2. Platz ohne Nennung 92 Fahrten
1. Platz Karin Wagner 96 Fahrten
Kategorie Team absolut
3. Platz Kleine Westendradler 16.679,4 km
2. Platz Bruno-H.-Bürgel-Grundschule 17.984,9 km
1. Platz Gymnasium Finow 24.059,0 km
















