Am 30. Mai öffnet der Speicher Hobrechtsfelde erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit und gewährt einen Einblick in ein außergewöhnliches Bau- und Kulturprojekt im Entstehen.
Anlass ist zugleich der Tag der brandenburgischen Baukultur, an dem sich der Speicher als Ort im Wandel präsentiert.
Der um 1908 errichtete Kornspeicher des Stadtguts Hobrechtsfelde prägte einst die landwirtschaftliche Versorgung Berlins. Nach Jahren des Leerstands wird das denkmalgeschützte Gebäude seit 2013 durch den Förderverein Naturpark Barnim e. V. behutsam und schrittweise saniert.
Heute entsteht hier ein lebendiger Ort, der Geschichte bewahrt und zugleich neue Perspektiven eröffnet.
Noch ist der Umbau nicht vollständig abgeschlossen – doch genau das macht den Reiz dieses Tages aus: Besucherinnen und Besucher können miterleben, wie sich der historische Bau verwandelt.
Geplant sind Ateliers, Veranstaltungsräume und als besonderes Highlight ein Salon mit Dachterrasse, der einen weiten Blick über das Gut Hobrechtsfelde und die umliegende Landschaft bietet.
Der Speicher versteht sich künftig als Raum für Kunst, Kultur und Begegnung ebenso wie für Umweltbildung. Interessierte haben die Möglichkeit, sich vor Ort über Nutzungsmöglichkeiten zu informieren – sei es für ein Atelier, Veranstaltungen oder eigene Projekte.
Der Tag der offenen Tür beginnt um 11:30 Uhr und richtet sich an alle, die neugierig auf die Zukunft dieses besonderen Ortes sind. Der Speicher lädt ein zum Entdecken, Austauschen und Mitgestalten.
Mehr zum Programm und zu den Führungen am 30.5.2026 gibt es auf
www.speicher-hobrechtsfelde.de





