Bernau: Am Donnerstag, den 23. April, geht es für Lok Bernau in die nächste Runde der Playoffs. Um 20:00 Uhr empfängt das Team in der Sparkassen-Arena die Hertener Löwen zum ersten Spiel der Viertelfinalserie.
Aus der Hauptrunde kennt man sich bereits gut. Lok Bernau konnte beide direkten Duelle für sich entscheiden, leicht waren diese Spiele allerdings nicht. Gerade deshalb verspricht auch das Viertelfinale eine intensive Serie gegen einen Gegner, der unangenehm zu bespielen ist und offensiv viel Qualität mitbringt.
Die Hertener Löwen haben sich mit zwei Siegen im Achtelfinale gegen die SV Fellbach Flashers für das Viertelfinale qualifiziert und dabei noch einmal gezeigt, was ihre große Stärke ist: Sie sind in der Offensive breit aufgestellt. Genau wie Lok Bernau verfügt auch Herten über mehrere Spieler, die Verantwortung übernehmen und ein Spiel punktemäßig tragen können.
Im ersten direkten Duell war Bryant Allen mit 22 Punkten der auffälligste Hertener Akteur. Dazu kamen starke Beiträge von Gilbert Kofi Gyamfi mit 17 Punkten sowie Faton Jetullahi und David Ewald. Im Rückspiel fehlte Allen zwar, trotzdem verteilte sich die Last erneut auf mehrere Schultern: Christian Matthew Hinckson, Esosa Kelvin Okundaye, Dario Fiorentino und Faton Jetullahi punkteten allesamt zweistellig. Spätestens damit war klar, dass Herten nicht nur über einen einzelnen Spieler kommt.
Auch das Achtelfinale hat dieses Bild bestätigt. Im ersten Spiel gegen Fellbach war Faton Jetullahi mit 19 Punkten Topscorer der Löwen, während Bryant Allen für seine Verhältnisse eher unauffällig blieb. Im zweiten Spiel drehte Allen dann auf und erzielte 38 Punkte — seine beste Saisonleistung. Das zeigt, wie variabel Herten auftreten kann und wie schnell unterschiedliche Spieler eine Partie prägen können.
Ein Blick auf die beiden Hauptrundenspiele zeigt außerdem, dass die Partien gegen Herten meist keinen ruhigen Verlauf nehmen. Die Löwen fanden in beiden Spielen gut hinein und machten Bernau das Leben besonders zu Beginn schwer. Erst im weiteren Verlauf gelang es Lok, mehr Kontrolle ins Spiel zu bekommen. Das unterstreicht, dass im Viertelfinale wieder mit einer engen Partie zu rechnen ist. Am Donnerstag startet nun das nächste Playoff-Kapitel in der Sparkassen-Arena. Die Voraussetzungen für einen spannenden Viertelfinalauftakt sind auf jeden Fall gegeben.
DAN OPPLAND BLICKT ENTSPRECHEND MIT RESPEKT AUF DIE AUFGABE:
„In den Playoffs treffen wir auf gute Basketballteams. Für uns wird es wichtig sein, die schwachen Phasen aus unserem Spiel herauszubekommen und insgesamt konstanter zu werden. „Ich war stolz, dass wir zuletzt zurückgekommen sind und am Ende sehr gut gewonnen haben“, sagte Oppland mit Blick auf das vergangene Spiel gegen die Dresden Titans. „Trotzdem gibt es vor allem in der Defensive noch viele Dinge, die wir verbessern müssen.
Herten ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Sie haben weitgehend das gleiche Team wie im vergangenen Jahr, spielen schon seit ein paar Jahren zusammen und haben zuletzt die Meisterschaft in der Regionalliga gewonnen. Sie kennen diese Atmosphäre und solche Situationen. Deshalb wird das keine leichte Aufgabe.Wir müssen bereit sein für diesen Kampf. Es fängt mit der Defense an – immer mit der Defense. Und wir freuen uns auf Donnerstag.“
















