Bernau: Zwischen dem Bernauer Ortsteil Waldfrieden und der Schönower Heide brach am Dienstag, dem 19. August, ein Brand aus. Die Drohnenstaffel der Feuerwehr Lindenberg unterstützte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bernau beim Auffinden des Brandherdes. So konnte die Sandrohr-Brandfläche mit ihren leicht entflammbaren Nadelresten schnell aufgespürt und unverzüglich mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Die Löscharbeiten auf der ca. 2,5 Hektar großen Brandfläche, die von Rauchentwicklung begleitet werden, dauern noch an.
Die Bevölkerung wurde unverzüglich über die verschiedenen Warn-Apps vor den Brandgasen und der Sichtbehinderung durch den Rauch gewarnt. Die betroffenen Anwohner sollten auch weiterhin ihre Fenster geschlossen halten.

Wie der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bernau, Daniel Buchta, mitteilte, waren gestern etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort. In der Nacht waren 55 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.
Unterstützt wurde und wird die Bernauer Feuerwehr dabei von den Kameradinnen und Kameraden aus Ahrensfelde, Werneuchen, Groß Schönebeck, Oderberg, Ruhlsdorf, Rüdnitz und Biesenthal, die aus verschiedenen Richtungen kommend, den Brand einkreisten. „Die Brandbekämpfung erweist sich als schwierig, da wir das Löschwasser über eine weite Distanz heranschaffen müssen und das Gelände ziemlich unwegsam ist“, berichtet Daniel Buchta. Tanklöschfahrzeuge sind im Pendelverkehr ununterbrochen im Einsatz. Mehrere zügig aufgestellte Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 10.000 Litern, die an verschiedenen Standorten befüllt wurden, erweisen sich als hilfreiche „Puffer“, aus denen sich die Wehren bedienen können.
Neben den Feuerwehren waren auch das Technische Hilfswerk, der Katastrophenschutz, die Polizei, der Rettungsdienst und Bürgermeister André Stahl vor Ort. „Ich konnte mich davon überzeugen, dass die Wehren couragiert die Flammen bekämpft haben. Unser Dank gilt allen Einsatzkräften, die den Brand unter Kontrolle gebracht haben“, sagt das Stadtoberhaupt.
Aktuell dauern die Löscharbeiten noch an, da sich der Brand durch den Torfboden in das Erdreich „gefressen“ hat. Die Brandursache ist unklar. Dies ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
















