Wasserschutzpolizei warnt vor Betreten von Eisflächen
Leiter der Wasserschutzpolizei betont: „Oftmals trügt der Schein!“
Potsdam, Brandenburg an der Havel, Potsdam-Mittelmark, Havelland, Teltow-Fläming Überregional
Das derzeitige Wetter könnte winterlicher nicht sein: Es herrschen kalte Temperaturen und immer wieder fallen weiße Flocken vom Himmel und verlocken zu Schlittenfahrten und Schneeballschlachten. Eine Sache sollte trotz perfekter Kulisse jedoch auf keinen Fall in die Tat umgesetzt werden: Schlittschuhlaufen auf Seen und Flüssen. Der Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, Erster Polizeihauptkommissar Heiko Schmidt, warnt dringend vor dem Betreten von deren Eisflächen: „Trotz der zurückliegenden Frostnächte sollte sich niemand in Sicherheit wähnen! Oftmals trügt der Schein, insbesondere dann, wenn auch noch Schnee auf dem Eis liegt.“

Auch eine vermeintlich geschlossene Eisdecke und starker Frost geben keine Garantie für ein sicheres Betreten! Die Stärke des Eises wird durch viele Faktoren, wie zum Beispiel der Fließgeschwindigkeit des Wassers, einfließende Abwässer, die Schifffahrt oder auch schon durch den Schnee allein beeinflusst. Weiterhin können Strudel vom Gewässergrund wärmeres Wasser nach oben transportieren und halten dadurch das Eis dünn, wobei verdeckte Gefahren entstehen, da diese Stellen nicht zu erkennen sind.
Deshalb rät die Wassersschutzpolizei grundsätzlich vom Betreten zugefrorener Seen, Flüsse und Kanäle ab: „Wer zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle betritt, gefährdet sich und andere!“, sagt Wasserschutzpolizist Heiko Schmidt.
Alternativen sind unterhaltene, künstliche Eisflächen sowie sehr flache, überschwemmte Wiesen. Aber auch bei Letzteren sollte man niemals allein oder im Dunkeln aufs Eis! Kinder sollten von ihren Eltern frühzeitig über die Gefahren aufgeklärt werden, die beim Betreten von Eisflächen drohen.
In Gewahrsam genommen
Panketal Barnim
Am frühen Morgen des 06.01.2026 machte in einem Mehrfamilienhaus im Eichenring ein Mann von sich reden, als er lauthals herumbrüllte und keine Ruhe geben wollte. Polizisten nahmen sich des 45-Jährigen an, der daraufhin Besserung gelobte.
Doch hielt dieser Vorsatz nicht lange an. Bald darauf stand der Deutsche erneut brüllend im Hausflur und hatte diesmal auch noch ein Messer in der Hand. Verletzt wurde bei dem Geschehen niemand.
Wieder rücken Polizisten an und mussten dem Delinquenten erst mit dem Einsatz eines Distanzelektroimpulsgerätes („Taser“) drohen, um ihn schließlich doch zur Räson zu bringen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,8 Promille aufzuweisen. Die kommenden Stunden verbrachte der Mann dann im polizeilichen Gewahrsam, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Um eine Strafanzeige kam er trotzdem nicht herum. Ihm wird Bedrohung vorgeworfen.
Geschlagen und getreten
Eberswalde Barnim
Am Nachmittag des 05.01.2026 trafen in der Goethestraße zwei Jugendliche auf einen ihnen bekannten jungen Mann. Nachdem sie den 15-Jährigen anfänglich erst umhergestoßen hatten, traktierten die Jugendlichen ihn anschließend mit Fäusten und traten auch noch zu.
Mit einer E-Zigarette als Beute flüchtete das Duo schließlich vom Ort des Geschehens. Erste Ermittlungen ließen schnell zwei 14 und 16 Jahre alte Herren in den Fokus der Polizei rücken. Kriminalisten der Inspektion Barnim beschäftigen sich nun mit ihnen.







