Bernau: Der langanhaltende Stromausfall Anfang des Jahres in Berlin hat allen vor Augen geführt, wie schnell das alltägliche Leben zum Erliegen kommt und welche Einschränkungen ein Stromausfall mit sich bringt. Ohne Strom geht fast nichts mehr – keine Heizung, kein technisches Gerät, kein Telefon und vieles mehr. Um die Bürgerinnen und Bürger in genau solch einer Situation dennoch mit dem Nötigsten versorgen zu können, übt die Stadt in Zusammenarbeit mit vielen Partnern und Unterstützern den Ernstfall. Die Übung „Langanhaltender Stromausfall“ findet am Samstag, dem 21. März ab etwa 8 Uhr statt.
„Die Bernauer Bürgerschaft wird von der Übung nur so viel mitbekommen, dass die Sirenen heulen und viele Blaulichtfahrzeuge in der Stadt unterwegs sein werden. Ansonsten wird es für die Bevölkerung keine Einschränkungen geben“, informiert Bürgermeister André Stahl. Für ihn ist es wichtig, dass die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, dem Katastrophenschutz des Landkreises Barnim, dem Rettungsdienst, der Polizei, der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft und der Barnimer Busgesellschaft sowie mit den Stadtwerken solche möglichen Krisenlagen übt.
Im Mittelpunkt der Übung stehen die Alarmierung und Koordination der Einsatzkräfte, die Inbetriebnahme und der Betrieb der so genannten Katastrophenschutz‑Leuchttürme sowie die Arbeit des Verwaltungsstabs, der im Krisenfall gebildet wird. Geprüft werden technische Aufbauten, wie zum Beispiel die Inbetriebnahme von Notstromaggregaten, die Sirenen selbst sowie Funkmeldungen.
Für mögliche Krisenlagen gibt es in Bernau zehn Katastrophenschutz-Leuchttürme. Das sind Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger zur Information in Krisenfällen. Jeder dieser Infopunkte wird am Übungstag probehalber aufgebaut und in Betrieb genommen. „Wir testen den Aufbau und die Abläufe. Im Vorfeld fanden verschiedene Schulungen für die Helfenden, die im Ernstfall die Katastrophenschutz-Leuchttürme besetzen“, informiert Ronny Lendzian, stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bernau.
Der Übungstag bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger von Bernau keine Einschränkungen. Die reguläre Notfallversorgung ist auch für den Übungstag sichergestellt.
Darüber hinaus stellt die Stadt Bernau wichtige Informationen zur persönlichen Vorsorge auf ihrer Internetseite bereit. Unter www.bernau.de > Rathaus & Service > Bürgerinformation > Notfall & Krisenfall > Krisenfall finden Interessierte Hinweise und Empfehlungen, wie sie sich selbst präventiv auf mögliche Krisensituationen vorbereiten können, damit sie im Fall der Fälle gut gewappnet sind, auch wenn man hofft, dass dieser nie eintreten wird.
Standorte der Katastrophenschutz-Leuchttürme:
– Sparkassen‑Arena Bernau, Ladeburger Chaussee 2
– Erich‑Wünsch‑Halle, Heinersdorfer Straße 52
– Ortsteilzentrum Schönow, Schönerlinder Straße 25a
– Gemeinschaftshaus Birkholz, Birkholzer Dorfstraße 24
– Gemeinschaftshaus Birkenhöhe, Eschenstraße 3
– Gemeinschaftshaus Birkholzaue, Alte Bernauer Landstraße 3a
– Gutsverwalterhaus und Kulturspeicher Börnicke,
Ernst‑Thälmann‑Straße 1a
– Ortsteilzentrum Ladeburg, Bernauer Straße 7
– Alte Schmiede Lobetal, An der Schmiede 2 – Besucherzentrum Bernau in Waldfrieden, Hans‑Wittwer‑Straße 1
















