Mit dem Jahreswechsel hat die Justiz des Landes Brandenburg einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Seit dem 1. Januar werden alle neu eingehenden Verfahren bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften des Landes grundsätzlich elektronisch bearbeitet. Damit findet ein Projekt, das im Jahr 2021 begonnen wurde, seinen erfolgreichen Abschluss.
Die elektronische Akte ist zum festen Bestandteil der täglichen Arbeit geworden und bildet die Grundlage für die weitere digitale Entwicklung der brandenburgischen Justiz. Sie wird fortlaufend weiterentwickelt und schafft Perspektiven für zukünftige Innovationen, etwa den Einsatz Künstlicher Intelligenz sowie den Aufbau einer Justizcloud.
Voraussetzung für die Einführung der elektronischen Akte war eine umfassende Modernisierung der IT-Ausstattung. Im Rahmen des Projekts wurden rund 4.300 Notebooks und etwa 10.000 Monitore beschafft. Darüber hinaus verfügen alle Sitzungssäle der Gerichte bereits über eine mobile medientechnische Grundausstattung, unter anderem mit Bildschirmen und Mikrofonen.
Diese wird nun schrittweise durch fest verbaute und leistungsfähigere Medientechnik ersetzt. Am Landgericht Potsdam ist diese Umrüstung bereits abgeschlossen.
Der erfolgreiche Abschluss dieses umfangreichen Vorhabens ist dem großen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen IT-Dienstleister der Justiz des Landes Brandenburg, der Verfahrenspflegestellen der Obergerichte und der Generalstaatsanwaltschaft sowie aller Gerichte und Staatsanwaltschaften in der Projektleitung des MdJD zu verdanken. Ein Projekt dieser Größenordnung erfolgreich umzusetzen, ist keine Selbstverständlichkeit.
Justizminister, Dr. Benjamin Grimm, erklärt: „Mit der flächendeckenden Einführung der eAkte haben wir zum Jahreswechsel einen echten Meilenstein erreicht. Parallel verbessern wir kontinuierlich die technische Ausstattung in den Gerichtssälen, um uns auch hier modern aufzustellen und effizienter zu arbeiten. So können etwa unnötige Anfahrten vermieden werden. und die eAkte ist zugleich das Fundament für die weitere digitale Entwicklung der brandenburgischen Justiz – etwa durch den Einsatz von KI zur Unterstützung der Richterinnen und Richter.“










