Newsletter
Stellenangebot veröffentlichen
Veranstaltung einreichen
Sonntag, 7. Dezember 2025
Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungen im Barnim
Anzeige
Anzeige
  • Nachrichten
    • Ahrensfelde
    • Bernau
    • Biesenthal
    • Britz-Chorin-Oderberg
    • Eberswalde
    • Joachimsthal
    • Panketal
    • Schorfheide
    • Wandlitz
    • Werneuchen
  • Events
    • Veranstaltung einreichen
  • Jobs
    • Für Arbeitgeber
  • Sitzungskalender
  • Polizei
  • Verkehr
  • Kultur
    • Kulturmeldungen
    • Buntes
  • Politik
    • Pressemitteilungen aus der Politik
    • Landesregierung
  • Mehr
    • Steuertipps
    • Immobilientipps
    • Sport im Barnim
    • Vereinsmeldungen
    • Verbraucherzentrale
  • BarnimBlox
    • Sudoku
    • BarnimQuiz
    • BarnimerWorte
    • BarnimPaare
No Result
Zeige alle Ergebnisse
  • Nachrichten
    • Ahrensfelde
    • Bernau
    • Biesenthal-Barnim
    • Britz-Chorin-Oderberg
    • Eberswalde
    • Joachimsthal
    • Panketal
    • Schorfheide
    • Wandlitz
    • Werneuchen
  • Events
    • Veranstaltung einreichen
  • Jobs
    • Für Arbeitgeber
  • Sitzungen in Ihrem Ort
  • Polizei
  • Verkehr
  • Kultur
    • Kulturmeldungen
    • Buntes
  • Politik
    • Pressemitteilungen aus der Politik
    • Landesregierung
  • Mehr
    • Steuertipps
    • Immobilientipps
    • Sport im Barnim
    • Vereinsmeldungen
    • Verbraucherzentrale
  • BarnimBlox
    • Sudoku
    • BarnimQuiz
    • BarnimerWorte
    • BarnimPaare
No Result
Zeige alle Ergebnisse
Newsletter
Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungen im Barnim
No Result
Zeige alle Ergebnisse

Barnim Aktuell » Politik » Wo sind die Kinder hin?

Wo sind die Kinder hin?

  • 16. Oktober 2025
  • Politik, Wandlitz
alt=""
Bildquelle: wikipedia.de
Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Auf Whats App teilen

Immer mehr Kreißsäle schließen, Kitas reduzieren ihre Kapazitäten oder müssen den Betrieb gar ganz einstellen. Selbst geplante Grundschulbauten werden in Frage gestellt. Schlagzeilen die man in letzter Zeit, vor allem in den neuen Bundesländern, immer häufiger liest. Die niedrige Geburtenrate, begründet durch die hohen Lebenshaltungskosten, den Klimawandel oder den Krieg in der Ukraine, ist als ursächlich ausgemacht. Doch reicht diese Erkenntnis für eine belastbare Planung der Kommunen und Länder? Für den Blick in die Zukunft wird häufig ein wesentliches Element übersehen.

Die Geburtenrate in Deutschland schwankte in den letzten 50 Jahren relativ gering um im Schnitt 1,47 Kinder pro Frau und liegt damit nicht wesentlich entfernt vom aktuellen Wert von 1,35. Deutschland liegt damit im internationalen Vergleich im hinteren Mittelfeld und damit noch weit entfernt von Ländern wie China mit 1,01 oder Schlusslicht Südkorea mit 0,75 Kindern pro Frau. So sind es vor allem die Länder Afrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens, die mit hohen Geburtenraten den globalen Durchschnitt auf 2,2 heben. Auffällig ist, dass Bildungsniveau, die Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln aber auch das Maß der Gleichstellung von Frau und Mann in einer Gesellschaft mit der Geburtenrate korrelieren. Je besser diese Faktoren ausgeprägt sind, desto weniger Kinder werden geboren.

Die Betrachtung der Geburtenrate allein ist jedoch trügerisch, da sie kein Maßstab ist, sondern lediglich ein Faktor. Soll heißen, ohne das Wissen um die Anzahl der Frauen im Altersband von 15 bis 49 Jahren lassen sich daraus keine konkreten Ableitungen treffen. Und genau hier liegt die Herausforderung vor allem für die ostdeutschen Flächenländer.

Während der Fall der Mauer in der BRD keinen unmittelbaren Einfluss auf das eigene Leben hatte, begann in den neuen Bundesländern eine Phase großer Unsicherheit. In der Folge brach die Geburtenrate hier um teilweise um mehr als die Hälfte ein. Verstärkt wurde dieser Einbruch noch durch die Abwanderung junger Menschen in die alten Bundesländer. Vergleich man die beiden Generationen, die jeweils 10 Jahre vor bzw. ab 1991 zur Welt gekommen sind, wird das Problem greifbar. So stehen in Brandenburg 175.000 Frauen vor 1991 geboren nur noch 92.000 ab 1991 geborenen Frauen gegenüber, also 47 % weniger. Der Trend setzt sich über die Kreise und Kommunen beliebig fort. In Barnim ist diese Generation Frauen bspw. 53% geringer als die 10 Jahre zuvor, in Wandlitz sind es gar 63 % weniger, also ein Verhältnis von fast 3:1. Selbst im angrenzenden Berlin Pankow sind es 31% weniger.

Wenn man im Ergebnis die Anzahl der Geburten stabil halten möchte, um zunächst die Auslastung unserer Kitas und Grundschulen in den nächsten Jahren sicherzustellen, würde für Brandenburg eine Geburtenrate von 2,53, für den Barnim von 2,84 und für Wandlitz von 3,58 Kindern pro Frau nötig sein; rein rechnerisch. Und so bleibt schon die Bewahrung des Ist-Zustandes eine politisch gern propagierte Vision, welche durch die Macht der Zahlen jedoch objektiv zur Illusion verkommt.

Das Alter der Frauen bei Geburt ist normalverteilt und liegt in Deutschland im Durchschnitt bei 31,8 Jahren. Bis zu diesem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit einer Frau Mutter zu werden zu und danach wieder ab. Und hierin liegt auch die Begründung dafür, warum diese Entwicklung lange absehbar war, wir die Auswirkungen aber erst jetzt erleben. Frauen die vor der Wiedervereinigung geboren wurden, sind jetzt mindestens 34 Jahre alt und damit auf der absteigenden Seite der Verteilungskurve. Die Generation ab 1991 ist gerade am Scheitelpunkt der Verteilungskurve bzw. kurz davor und einfach zu klein, um an die Geburtenzahlen der letzten Jahre anknüpfen zu können. Die Politik plant dennoch weiter mit Kindern von Frauen, die nie geboren wurden.

Die Folgen für Staat und Gesellschaft sind bereits seit Jahrzehnten bekannt, die Schwere und Tragweite aber werden gern verdrängt. In einem Deutschland, was immer älter und die arbeitende Bevölkerung immer weniger wird, stehen alte Gewissheiten vor ihrem aus. Die Schieflage in unseren sozialen Sicherungssystemen wird seit Jahren mit Zuschüssen aus dem regulären Bundeshaushalt stabilisiert und dafür stets weitere Schulden aufgenommen. Doch sind es diese Schulden, die meine Generation und die meiner Kinder zurückzahlen muss.

Das wir uns nicht falsch verstehen, das „Zurückzahlen“ wird nicht in Form von Überweisungen an den Staat oder gar Zwangsenteignung stattfinden. Wir werden es mit unserem Lebensstandard bezahlen, der durch fehlende Finanzmittel nicht zu halten sein wird. Durch die stetig steigende Schuldenlast werden immer mehr öffentliche Haushalte von der Kommune bis zu ganzen Staaten in Schieflage geraten, Kreditzahlungen nur noch über neue Schulden bedienen können und so immer weiter in der Bonität fallen. Aktuell durchlebt Frankreich diese Entwicklung mit der Herabstufung von „AA-„ auf „A+“ und der damit verbundenen Zinserhöhung auf französische Staatsanleihen auf etwa 3,5 %.

Ist der Trend umkehrbar?Aus eigener Kraft heraus, nein. Eine konstante Geburtenrate von 1,35 halbiert die Geburten zwei Generationen später. Doch wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen. Diese Transformation muss also aktiv mit einer Mischung wirkungsvoller Familienpolitik, bedarfsgerechter Einwanderung und Haushaltsdisziplin gestaltet werden. Für wirkungsvolle Ansätze muss man nicht weit blicken. In Ungarn zahlen Mütter nach dem zweiten Kind keine Einkommenssteuer mehr. Dies unterstützt nicht nur die Familiengründung, sondern auch die Rückkehr ins Berufsleben. Frankreich fördert Familien verstärkt ab dem dritten Kind, bspw. mit dem Wegfall der Kfz-Steuer auf das Familienauto. In Anerkennung dieser Realitäten muss sich auch unsere Migrationspolitik verstärkt auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Einwanderer fokussieren.

Das unser Lebensstandard unter Druck steht spürt heute bereits ein Großteil der Bevölkerung. So kommt es künftig besonders darauf an, unsere öffentlichen Haushalte leistungsfähig zu halten, denn ohne Reserven sind wir dazu verdammt, nur noch Beobachter großer Ereignisse zu sein. Und eins ist Fakt, so können wir unseren Kindern diese Welt nicht übergeben.

Von: Sören Schadewald
Tags: GesellschaftUnabhängige Wählergemeinschaft - UWG -

Ähnliche Beiträge

alt=""

Neuer Verein für Städtepartnerschaften in Wandlitz gegründet

6. Dezember 2025

Wandlitz: Am 3. Dezember 2025 haben 34 Bürgerinnen und Bürger in Wandlitz den Verein für Städtepartnerschaften und internationale Begegnungen gegründet.

alt=""

Neues Escape Game zur Nachhaltigkeit im Barnim Panorama

30. November 2025

Wandlitz: Die Vorstellung des neuen Escape Games im Barnim Panorama war rundum gelungen. Die Presse sowie Museums- und Naturparkmitarbeiter aus

alt=""

02. Dezember: „Ohne Kultur wird es still“

28. November 2025

Wandlitz: Der Heimat- und Kulturverein e.V. lädt herzlich zu einer besonderen Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit ein. Unter dem Motto „Ohne

alt=""

„Lebendige Adventskalender“ in Wandlitz startet am 01. Dezember

24. November 2025

Wandlitz: In der besinnlichen Adventszeit wird Wandlitz wieder zum Schauplatz eines besonderen Projekts: Beim „Lebendigen Adventskalender“ öffnen sich vom 1.

alt=""

„Benutzmich!“ – Europas nachhaltigste Suchmaschine fordert echte Souveränität statt Symbolpolitik

18. November 2025

Das Digitalunternehmen übt Kritik an den Widersprüchen beim EU-Gipfel zur Digitalen Souveränität. Ecosia-CEO Christian Kroll ruft Politik und Verwaltung zum

empty

„Starkes Engagement in Brandenburg – tolle Projekte ausmeinem Wahlkreis ausgezeichnet“

25. Oktober 2025

Die Initiativen werden jeweils mit einem Preisgeld von 2000 Euro ausgezeichnet. Sie setzen sich mit viel Herzblut für ein gutes

Logo: Bündnis 90 / DIE GRÜNEN

Gesundes Mittagessen darf kein Luxus sein – Kreistag Barnim beauftragt Konzept für Preisdeckel

25. Oktober 2025

Im Barnim zahlen Familien an kreislichen Schulen derzeit sehr unterschiedliche Preise für das Mittagessen ihrer Kinder – zwischen 3,85 Euro

alt=""

Basdorfs Geschichte bewahren: Astrid Schaefer sucht Heimat für fast 30 Jahre Ortschronik

18. Oktober 2025

1996 habe ich begonnen Unterlagen über unser Dorf zu sammeln. Ich habe mir gesagt, dass es notwendig ist aktuelle Dinge

alt=""

Wochenmarkt Wandlitz wächst weiter – drei neue Marktstände und Verlängerung bis zum 20. Dezember 2025

16. Oktober 2025

Der Wochenmarkt in Wandlitz erfreut sich großer Beliebtheit – bei den Händlerinnen und Händlern ebenso wie bei den Besucherinnen und

alt=""

Neue Genussmomente auf dem Wochenmarkt Wandlitz: Feinkost Freunde und Kaffeemobil bereichern das Marktgeschehen

14. Oktober 2025

Wandlitz: Der Wochenmarkt in Wandlitz wird noch genussvoller: Ab sofort sorgt der neue Beschicker „Feinkost Freunde“ jeden Samstag auf dem

Nächste Veranstaltungen

alt=""

Eberswalder Weihnachtsmarkt 2025: Ein Fest für alle Sinne

📅28. November 2025 – 7. Dezember 2025
alt=""

5.-7. Dezember: Adventsmarkt an der St. Marienkirche

📅5. Dezember 2025 – 7. Dezember 2025
alt=""
Anzeige

Neue Meldungen

alt=""

Neueröffnung: Immanuel Klinikum übernimmt chirurgische Praxis in der Jahnstraße 50 in Bernau

6. Dezember 2025
alt=""

Voller Erfolg: Lichterfahrt 2025 am Forßmann Klinikum

6. Dezember 2025

Jobs im Barnim

Rathaus Panketal

Ingenieur/in Siedlungswasserwirtschaft (m/w/d)

6. Dezember 2025
Logo: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal Stellenangebote Version

Informationssicherheitsbeauftragter (ISB) (m/w/d) ID 33625

5. Dezember 2025
Nächster Beitrag
empty

Asphaltarbeiten auf der L200: Vollsperrung an der Friedensbrücke vom 20. bis 22. Oktober 2025

alt=""

Wir bedanken uns bei allen unseren Leserinnen und Lesern sowie Unterstützenden. Ohne euch wäre diese Seite nicht möglich.

Service
  • Job einreichen
  • Event einreichen
  • Quizfakt einreichen
  • (coming soon)
Rechtliches
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Cookie Richtlinien
  • AGB
Kontakt
  • presse@barnim-aktuell.de
  • 033397 - 64 51 6
  • Über uns
  • Archiv

Barnim Aktuell ist ein Service der BAR.Verlag Medien UG (haftungsbeschränkt), Basdorfer Hauptstraße 55, 16348 Wandlitz

© 2025 BAR.Verlag Medien UG (haftungsbeschränkt) 

Um Ihnen den bestmöglichen Besuch auf unserer Webseite zu ermöglichen benutzen wir Cookies. In den können Sie mehr über die einzelnen Cookies in Erfahrung bringen und diese natürlich auch deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Seite über Datenschutz,oder unseren Cookie-Richtlinien.

No Result
Zeige alle Ergebnisse
  • Nachrichten
    • Ahrensfelde
    • Bernau
    • Biesenthal
    • Britz-Chorin-Oderberg
    • Eberswalde
    • Joachimsthal
    • Panketal
    • Schorfheide
    • Wandlitz
    • Werneuchen
  • Events
    • Veranstaltungen
    • Veranstaltung einreichen
  • Jobs
    • Jobs
    • Für Arbeitgeber
  • Sitzungen in Ihrem Ort
  • Polizei
  • Verkehr
  • Kultur
    • Kulturnachrichten
    • Unser Barnim
  • Politik
    • Politiknachrichten
    • Pressemitteilungen aus der Politik
    • Landesregierung
  • Mehr
    • Steuertipps
    • Immobilientipps
    • Sport im Barnim
    • Vereine
    • Verbraucherzentrale
  • Spiele
    • Sudoku
    • BarnimQuiz
    • BarnimerWorte
    • BarnimPaare
    • BarnimBlox
  • Newsletter

© 2022 BAR.Verlag Medien UG (haftungsbeschränkt) | Basdorfer Hauptstraße 55, 16348 Wandlitz | 033397-64516 | info@barnim-aktuell.de

alt=""
Mit freundlicher Unterstützung durch  GDPR Cookie Compliance
Cookie Richtlinien und Datenschutz

Um Ihnen den bestmöglichen Besuch auf unserer Webseite zu ermöglichen benutzen wir Cookies. Cookies sammeln informationen, um zum Beispiel zu lernen, welche Teil unserer Webseite Sie am liebsten mögen. Einen Überblick finden Sie in unseren Cookie-Richtlinien und weiterführende Informationen darüber hinaus in dem Segment zu unserem Datenschutz.

Essentielle Cookies

Manche Cookies sind unerlässlich. Ohne Sie wäre es uns nicht möglich die Seite ohne Sicherheitsrisiko zu betreiben. Diese Art der Cookies sammeln oder speichern keine persönlichen Informationen.

Drittanbietercookies

Diese Webseite nutzt Google Analytics um anonym Informationen wie zum Beispiel die Anzahl der Webseitenbesucher oder die beliebtesten Artikel zu sammeln.

Dieses Cookie hilft uns dabei, unsere Webseite und unser Angebot für Sie zu verbessen.