Panketal: Die Bauarbeiten im Ortskern von Zepernick sind unübersehbar. Im Frühjahr 2025 begannen die vorbereitenden Maßnahmen für den Umbau und die Modernisierung der Feuerwache in Zepernick. Die Bauarbeiten sind seitdem gut vorangeschritten und der Rohbau des neuen Gebäudes steht. Dieser Meilenstein war Anlass zur Feier des Richtfests am 30. Juni 2026. Zimmermannmeister Marko Jeschke von der Firma KERO Zimmerei und Holzbau in Rothenburg sprach den Richtspruch, der mit einem Schnaps begossen wurde. Die Gläser wurden danach zerschmettert. Scherben bringen sprichwörtlich Glück und die Tradition soll dazu beitragen, dass der Bau weiterhin erfolgreich und unfallfrei voranschreitet. Im Anschluss schlug Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke den letzten Nagel ins Gebälk des Dachstuhls.
Wonke bedankte sich bei den Planern, Firmen und Handwerkern für die geleistete Arbeit sowie bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Geduld während des bisherigen Bauprozesses. Uwe Voß, Vorsitzender der Panketaler Gemeindevertretung, sagte, dass sich alle Mitglieder des Gremiums parteiübergreifend darüber einig sind, die Freiwillige Feuerwehr umfassend zu unterstützen. Als 2020 klar wurde, dass die bestehenden Wachen dringend saniert werden müssten, war es „eine Selbstverständlichkeit, diesen millionenschweren Investitionsprozess sofort in Gang zu setzen“, so Voß.
Ziel des Umbaus ist es, mehr Platz für die Kameradinnen und Kameraden zu schaffen, die Feuerwache an aktuelle Standards anzupassen und sie zukunftsfähig zu machen. Dafür wurde der alte Sozialtrakt im vergangenen Jahr abgerissen. Er wurde durch ein neues Gebäude ersetzt, das mit der neuen Fahrzeughalle verbunden ist, welche jetzt über vier regelgerechte Stellplätze verfügt. Früher waren die Umkleiden in der alten Fahrzeughalle. Diese Bereiche sind künftig voneinander getrennt, was die Sicherheit erhöht. Die alte Fahrzeughalle wird für technische Geräte und kleinere Fahrzeuge genutzt. Nach dem Umbau wird eine kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrt möglich sein.
Durch den strengen Winter konnten Anfang dieses Jahres keine Beton- und Mauerarbeiten durchgeführt werden, was zu einer Verzögerung von rund drei Monaten führte. Die Inbetriebnahme soll trotzdem wie geplant im Jahr 2027 erfolgen. Die Kosten für die Modernisierung in Zepernick beläuft sich auf rund 6,5 Mio. €. Das Projekt wird durch Fördermittel aus der Feuerwehrinfrastruktur-Richtlinie und aus dem Kreisentwicklungsbudget mit insgesamt rund 1,5 Mio. € gefördert.
Von Anfang 2023 bis Ende 2024 wurde die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Schwanebeck für rund 3,8 Mio. € ertüchtigt. Auch für diese Maßnahme konnten Fördermittel von Land und Kreis in Höhe von knapp 1 Mio. € eingeworben werden. „Die Investitionen an unseren beiden Feuerwehrstandorten sind ein Zeichen der Anerkennung für ehrenamtliches Engagement der Kameradinnen und Kameraden, die bei Wind und Wetter, an Wochenenden und an Feiertagen im Einsatz sind“, sagt Maximilian Wonke.
















