Eberswalde: Am 23. März 2026 war die Stadt Eberswalde Gastgeberin der Weiterbildung „Museen führen in herausfordernden Zeiten“, zu der der Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. Museumsleitungen und Führungskräfte aus dem ganzen Bundesland eingeladen hatte.
Als Referent konnte mit Martin Zierold ein ausgewiesener Experte für Führungs- und Transformationsfragen im Kulturbereich gewonnen werden. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Museen unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig bleiben können. Kleine Teams, knappe finanzielle Spielräume und unsichere politische Rahmenbedingungen prägen derzeit vielerorts den Arbeitsalltag. Zugleich bleiben Museen wichtige Orte der Bildung, Begegnung und gesellschaftlichen Verständigung.
Der Workshop im Museum Eberswalde verband kompakte Führungsimpulse mit kollegialem Austausch. Behandelt wurden unter anderem die Unterscheidung von Problemen, Restriktionen und Dilemmata sowie der „Effectuation-Ansatz“, der den Blick auf vorhandene Ressourcen und konkrete Handlungsmöglichkeiten richtet.
„Wer über die Zukunft von Museen spricht, muss auch über Arbeitsbedingungen, Führung und kulturpolitische Verantwortung sprechen. Museen sollen heute viel leisten – dafür brauchen sie Rückhalt, Austausch und tragfähige Perspektiven“, sagt Nicole Sachse-Handke, Kulturamtsleiterin der Stadt Eberswalde.
Mit der Veranstaltung wurde Eberswalde zu einem Ort des fachlichen und kulturpolitischen Austauschs über die Zukunft öffentlicher Museen in Brandenburg. Ganz im Sinne des Mottos des Museums Eberswalde: „Mit Geschichte Zukunft gestalten“.

















