<> (ein Filmfestival zu Gast in Oderberg)

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  • Standortname: Schwarzer Adler
  • Adresse: Berliner Str. 73, 16248 Oderberg
  • Ansprechpartner/Veranstalter: Heiko Michels
  • Telefon: 01799729544
  • E-Mail: michels@limited-blindness.eu
  • Webseite: www.limited-blindness.eu

Kategorien

Andere,
Kunst,
Politik

Datum

20 Apr 2024

Uhrzeit

15:00 - 23:00
Ort der Veranstaltung

<< achtung brandenburg >>

 

<<achtung brandenburg>>

ein Brandenburg-Tag auf dem Achtung Berlin Filmfestival  & ein Festivalsatellit in Oderberg

 Das Achtung Berlin Filmfestival setzt einen Fokus auf Brandenburg: Im Zeichen der akuten Landtagswahlprognosen fragt die Doppelveranstaltung  << achtung brandenburg >> in Berlin und Oderberg mit Filmen, Panels und Performances:
Welche Rolle spielt Film & Kultur bei der zunehmenden Entfremdung zwischen Berlinern und alteingesessenen Brandenburgern? Wie wird Brandenburg im Film erzählt? Und könnte das Medium Film dazu beitragen, Verfehlungen aufzudecken, Zukünfte zu projizieren?

Am 11.4. feiert „ÜberLeben in Brandenburg“ von Zoltan Paul und Ben von Grafenstein Kinostart auf dem Achtung Berlin Filmfestival. Der Spielfilm erzählt die Geschichte eines ausrangierten Filmregisseurs. Als Neu-Brandenburger führt er Wahlkampf in seinem 120-Seelendorf, kandidiert zum Bürgermeister, um einen rechten Wahlausgang zu verhindern.
Am 12.4. folgt die Art-Doku „Wir spielen Rathaus!“ der Performancegruppe Limited blindness. Die Berliner Künstler*innen zogen mit einer 15-köpfigen Gruppe im Juni 2023 für einen Monat in das leerstehende historische Rathaus von Oderberg. Sie gründeten ungewöhnliche Amtsstuben, hielten öffentliche Ratsversammlungen ab und luden zahlreiche Aktivist*innen der Region zur Partizipation. Der Film fängt die Skepsis der Anwohner*innen Oderbergs ein, das Scheitern und Neuansätze der Künstler*innen und langsam entstehende Freundschaften.
Als Konsequenz aus den Erfahrungen vor Ort zog einer der Performer, der Puppenspieler und Schlingensief-Veteran Artur Albrecht, im Anschluss nach Oderberg, kandidiert dort nun real für die Stadtverordnetenversammlung zur Kommunalwahl im Juni.

Die Filme (beide werden auch in Oderberg am 20.4. gezeigt) bieten eine Blaupause für ein öffentliches Symposium im Grünen Salon der Volksbühne am Nachmittag und Abend des 12.4. Ein Panel spricht über die Rolle der Kultur im akuten gesellschaftlichen Strukturwandel in Brandenburg. Wann werden Kunstprojekte im ländlichen Raum zum Motor der Gentrifizierung? Wo öffnen sie Türen, ermöglichen neue Ansätze politischen Handelns? Es sprechen u.a. der Städteplaner Christoph Muth (Uni Cottbus), der Leiter des Oderbruchmuseums und des Filmfestivals Provinziale Eberswalde Kenneth Anders und die Gründerin der Andere Welt Bühne Strausberg Ines Burdow. Ein weiteres Panel „Der wilde Osten vor den Toren“ behandelt Perspektiven und Projektionen von Berliner Filmemachern auf Brandenburg. Mit dabei u.a. die Regisseur*innen Ben von Grafenstein und Maren-Kea Freese.

Bei << achtung brandenburg >> im Grünen Salon und einem Festivalsatelliten am 20.4. in Oderberg treffen Filmemacher*innen auf kulturell-politische Akteur*innen. Die Initiative „Filmland Brandenburg“ (Medienboard & Tourismusmarketing) stellt ihre Arbeit vor und lädt zum Empfang, in einer Puppenperformance trifft der Rixdorfer Kasper auf Oderfabelwesen oder die Psychogeographie von Oderberg wird in einem Stadt-Spaziergang erkundet. Das von Limited-blindness-Gründer Heiko Michels kuratierte Programm findet sich vollständig unter: limited-blindness.eu.

 

 

Disclaimer von Barnim Aktuell: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir trotz aller Sorgfalt nicht alle Irrtümer ausschließen können. Erkundigen Sie sich daher im Zweifelsfall vor Aufbruch zu einer Veranstaltung lieber vorher noch einmal bei den Organisatoren. Für die hier veröffentlichten Veranstaltungshinweise können wir keine Gewähr übernehmen.

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