IG-Bau

alt=""

2.240 Bau-Jobs im Kreis Barnim attraktiver machen: 500 Euro als „Lohn-Magnet“ für den Bau

Auf dem Bau geht es um vollere Lohntüten: Bauarbeiter im Landkreis Barnim sollen mehr verdienen. Das will die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) jetzt bei Tarifverhandlungen durchsetzen. „Es geht um einen Fixbetrag für alle: um 500 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Egal, ob für den Bauhelfer oder für den Polier – für den Kranführer, Straßenbauer oder für die Büroangestellte im Bauunternehmen“, sagt Astrid Gehrke.

alt=""

Warnung vor „Asbest-Welle“: 9.600 Wohnhäuser im Kreis Barnim sind „Asbest-Fallen“ bei Sanierung

Tonnen von Baumaterial mit Asbest stecken im Kreis Barnim in Altbauten. „Von 1950 bis 1989 kamen Asbest-Baustoffe intensiv zum Einsatz. Es ist davon auszugehen, dass es in jedem Gebäude, das in dieser Zeit gebaut, modernisiert oder umgebaut wurde, Asbest gibt. Mal mehr, mal weniger“, sagt Astrid Gehrke von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Sie spricht von „Asbest-Fallen“ und nennt Zahlen: „In den vier ‚Asbest-Jahrzehnten‘ wurden im Landkreis Barnim rund 9.600 Wohnhäuser mit 26.100 Wohnungen neu gebaut. Das sind immerhin 18 Prozent aller Wohngebäude, die es heute im Kreis gibt. Dazu kommen noch Gewerbegebäude, Garagen, Ställe und Scheunen in der Landwirtschaft.“ Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Oderland verweist dabei auf die „Situationsanalyse Asbest“, die die Bau-Gewerkschaft beim Pestel-Institut (Hannover) in Auftrag gegeben hat.

alt=""

Kreis Barnim: 890 Reinigungskräfte arbeiten in 57 Betrieben

Ein Problem lässt sich in der Gebäudereinigung nicht mehr wegwischen: Im Landkreis Barnim gibt es 57 Betriebe der Gebäudereiniger-Branche. „Wer da arbeitet, hat ein massives Problem – und zwar im Portemonnaie“, sagt Astrid Gehrke. Die Bezirksvorsitzende der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Oderland übt heftige Kritik an den Arbeitgebern: „Wenn es darum geht, die Härte der Inflation abzufedern, zeigt die Reinigungsbranche den eigenen Leuten die kalte Schulter. Von Lebensmitteln bis zur Miete – die Preise schießen nach oben. Trotzdem gibt es für die, die den Kreis Barnim sauber halten, in den meisten Betrieben keinen Euro und keinen Cent extra. Inflationsausgleichsprämie für Reinigungskräfte – Fehlanzeige!“

alt=""

6 Steinmetz-Betriebe im Kreis Barnim – Quasi in Stein gemeißelt: Mehr Schotter für Steinmetz-Azubis

Jeden Stein umdrehen – und das zum Beruf machen: Im Landkreis Barnim gibt es 6 Steinmetzbetriebe. Sie gehören zu einer Nische im Handwerk, die für den Nachwuchs attraktiver werden will. Denn wer eine Ausbildung im Steinmetzhandwerk macht und in einem Betrieb arbeitet, der fair nach Tarif bezahlt, bekommt jetzt mehr Geld: Im ersten Ausbildungsjahr gibt es 890 Euro pro Monat. 990 Euro sind es im zweiten und 1.140 Euro im dritten Lehrjahr. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Die Erhöhung der Vergütung gelte mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres, also bereits ab August. Das Geld müsse daher sowohl im September als auch im Oktober auf dem Konto gewesen sein.

alt=""

„Last Call“ für einen der 305 freien Ausbildungsplätze im Kreis Barnim

Last Call“ für eine Berufsausbildung: Im Landkreis Barnim gibt es noch 305 freie Ausbildungsplätze – darunter 38 auf dem Bau. Das teilt die IG BAU Oderland mit. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. „Es ist noch nicht zu spät: In letzter Minute noch die ‚Azubi-Ausfahrt‘ nehmen und die Karriere mit einer Berufsausbildung starten – das funktioniert auch jetzt noch. Jugendliche können bei den meisten Betrieben noch weit bis in den Herbst hinein eine Ausbildung anfangen“, sagt Astrid Gehrke.

alt=""

IG BAU will höheren Kontrolldruck gegen Lohn-Preller im Kreis Barnim

Mindestlohn-Prellerei aufgedeckt: Das Hauptzollamt Frankfurt (Oder), das auch für den Landkreis Barnim zuständig ist, hat im vergangenen Jahr 52 Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil Unternehmen entweder den gesetzlichen Mindestlohn oder bestehende Branchenmindestlöhne unterschritten, gar nicht oder zu spät gezahlt haben. Als Folge der kriminellen Praktiken wurden rund 184.000 Euro Verwarnungs- und Bußgelder verhängt. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit.

alt=""

Warnung vor „grauer Wohnungsnot“: Kreis Barnim braucht in 20 Jahren 8.300 Seniorenwohnungen

„Graue Wohnungsnot“ droht: In zwanzig Jahren werden im Landkreis Barnim rund 52.800 Menschen zur Altersgruppe „67plus“ gehören – gut 10.100 mehr als heute. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen und befürchtet durch die kommende Rentnergeneration der Baby-Boomer einen zunehmenden Mangel an altersgerechten Wohnungen. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf neueste Zahlen, die das Pestel-Institut bundesweit für Städte und Kreise ermittelt hat. Die Wissenschaftler haben die Bevölkerungsentwicklung im Rahmen einer Studie zur künftigen Wohnsituation von Senioren für den Bundesverband des Deutschen Baustofffachhandels (BDB) untersucht.

alt=""

Extra-Euros für alle Dachdecker im Kreis Barnim gegen das „Lohntüten-Loch“ in der Krise

Wer auf dem Dach arbeitet, dem winkt jetzt eine „dickere Lohntüte“: Dachdecker im Landkreis Barnim bekommen in diesem und im kommenden Jahr eine Inflationsausgleichsprämie von insgesamt 950 Euro. „Wichtig ist: Jeder Dachdecker und jede Büroangestellte – alle bekommen diese Sonderzahlung“, sagt Astrid Gehrke. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit profitieren davon im Landkreis Barnim rund 160 Beschäftigte in Dachdeckerbetrieben.

alt=""

Für „grüne Daumen“ gibt es jetzt im Kreis Barnim dickere Lohntüten

Wer einen „grünen Daumen“ hat, dem winkt jetzt eine dickere Lohntüte: Für die Arbeit in Gärten und Parks, auf Sportplätzen und Friedhöfen im Landkreis Barnim gibt es jetzt mehr Geld. Der Lohn im Garten- und Landschaftsbau steigt in diesem und im kommenden Jahr in zwei Schritten um 9,8 Prozent. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Auch Azubis profitierten davon. Das erste Lohn-Plus von 5,9 Prozent gebe es bereits in diesem Monat (Hinweis f.d. Red.: Juli 2023). Außerdem erhalten Beschäftigte der „grünen Branche“ in 2023 und 2024 noch eine Inflationsausgleichsprämie von je 250 Euro, so die IG BAU.

Newsletter

Nächste Veranstaltungen

Keine Veranstaltung gefunden

Neue Meldungen

alt=""

Startschuss für kommunale Wärmeplanung in Schorfheide

Schorfheide: In der Gemeinde Schorfheide ist der Startschuss zur Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung gefallen. Bürgermeister Wilhelm Westerkamp und Jacob Fengler, Projektbeauftragter des Unternehmens Green Wind

Neue Stellenangebote